Ausstattung - die Inneneinrichtung des Hobby 600

manfredd_stauraumklappe.jpgWir empfanden es jedes Mal vor Antritt beim Einräumen  und im Urlaub während der Nutzung ärgerlich, dass die Höhe in den hinteren Stauräumen fast doppelt so hoch ist wie deren lichte Öffnung. Es blieben stets nur zwei Möglichkeiten, die da waren: Man nutzt nur den Bereich, den man bei geöffneten Klappen auch einsehen kann oder man stapelt die Textilien, ich denke in den meisten Fällen werden diese Stauräume für Urlaubswäsche genutzt, indem man einige Lagen in den nicht einsehbaren Hohlraum anhebt, um weitere Lagen darunter zu schieben. Das empfanden wir nicht sonderlich praxisorientiert und deshalb musste ein Umbau her.

 

Da der U-förmig umlaufende obere Rahmen sehr breit ist (Abstand Unterkante der Öffnung bis zur Decke), bot es sich an, diesen auszubauen, entsprechend zu schmälern und schon war die lichte Öffnung um einiges größer. Jetzt musste noch das Problem der Klappen davor gelöst werden, denn diese waren ja nun zu schmal. Es standen zwei Lösungsideen zur Wahl. Entweder ich trenne die "alten" Klappen der Länge nach auf, falze diese und leime ein Zwischenstück ein, so dass ich auf die erforderliche Breite komme, oder ich entscheide mich für eine Lösung unter Verwendung von Original-Hobby-Türen. Letzteres habe ich umgesetzt und dafür über den Hobby-Händler fünf Türen für die seitliche Dinette, das ist das schmale Schränkchen an der Außenwand der Nasszelle, bestellt. Diese Dinettentür hat genau die richtige Breite, die mir vorschwebte, allerdings ist sie für die seitlichen Stauräume nicht lang genug. Jetzt kommt die fünfte Tür ins Spiel, denn diese wurde von mir so zugeschnitten, dass die beiden verbliebenen Öffnungen beplankt werden konnten. Wenn man das in den Ecken zu den hinteren Klappen macht, hat es sogar den Vorteil, dass sich die Klappen über Eck gegenseitig weniger behindern. Für hinten quer reichen zwei Dinettentüren ohnehin, sie müssen sogar leicht gekürzt werden. Leider kann man die Türen nicht ohne Griffbohrung bekommen. Da für den neuen Einsatz aber der Griff (pushlock) wieder mittig sein sollte, wurde die vorhandene Bohrung vergrößert, so dass sie ein Lüftungsgitter aufnehmen konnte. Einseitig sah auch nicht sehr professionell aus und so wurde symmetrisch eine zweite Bohrung hinzu gefügt werden.

Bei dieser Gelegenheit habe ich auch die Scharniere ausgetauscht, da sich einerseits die Klappen nicht weit genug nach oben öffnen ließen und andererseits der Aufhaltemechanismus mangelhaft war. Diese Änderung habe ich übrigens auch an den drei Klappen über der Küchenzeile vorgenommen, da ich mir immer wieder mal den Kopf an einer auf stehenden Klappe gestoßen hatte. Als Scharnier bieten sich kleine Scharniere aus dem Zubehörkatalogen oder das gute alte Klavierband an. Zum Aufhalten habe ich jeweils eine Federteleskopstange (ebenfalls aus dem Zubehörkatalog) eingebaut. Tipp: Für die drei Klappen über der Küchenzeile bietet sich Klavierband an, da man beim späteren Ausrichten so gut wie keine Probleme bekommt. (Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der eine Schenkel des Klavierbandes in Klappenteilung eingesägt werden muss, ansonsten müsste man ja immer alle drei Klappen öffnen.)

Jetzt macht das Beladen richtig Spaß, denn ein Zwischenboden sorgt dafür, dass die ärgerliche Stapelei ein Ende hat. Ein etwas aufwendiger Umbau, der sich aus unsere Sicht jedoch bezahlt gemacht hat.

Leider habe ich nur ein Foto vom fertigen Zustand. Weitere Detailfotos können auf Wunsch nachgeliefert werden.

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