Das Basisfahrzeug - am Anfang steht das Chassis

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Unser Hobby 600 steht mal wieder in der Garage auf Böcken. Die nächste Hauptuntersuchung ist fällig. Mit dieser Reparatur ist das Wechseln der Kupplung verbunden. Ich präsentiere Ihnen hier den Stand der Arbeiten und möchte den interessierten Lesern mit einigen Bildern das Projekt veranschaulichen.

Für größeres Bild bitte klicken!Wie die Zeit vergeht. Man meint es war gestern; dann guckt man auf das Nummernschild des Wohnmobils und muss feststellen, dass die nächste Hauptuntersuchung schon wieder fällig ist. Zwei Jahre sind schon wieder rum. Aber diesmal wird es hoffentlich keine Großreparatur werden. Bei den Fahrzeugwäschen zwischendurch habe ich schon immer mal unter das Fahrzeug geschaut und war eigentlich ganz zufrieden. Ungeachtet der laufenden Diskussion über Feinstaub und Fahrverbot soll das Wohnmobil auf jeden Fall noch einmal über den TÜV und bei der Gelegenheit wird auch noch gleich eine neue Kupplung eingebaut. Ob aus der geplanten Neulackierung was wird, weiß ich aber noch nicht.

Für größeres Bild bitte klicken!Zunächst wird das Wohnmobil in der Garage mit der Vorderachse auf die Auffahrrampen gefahren. So kommt das Fahrzeug vorne schon gut 20 cm höher. Mit dem großen Rangierwagenheber wird nun die Hinterachse angehoben. Leider geht dies nur einzeln über die Seiten. Heißt also zwischendurch mal umsetzen. Dafür verwende ich Unterstellböcke, die mit Hilfe von Gerüstfüßen in der Höhe stufenlos einstellbar sind. So verschenkt man keinen Platz.

Bei der letzten Reparatur haben sich die Gerüstböcke aus Opas Baulager bewährt und so steht der Hobby 600 dann auch wieder auf den Dreibeinen.Als nächstes ist eine gründliche Unterbodenwäsche angesagt. Mit dem Hochdruckreiniger und warmen Wasser wird der Dreck abgespült. Jetzt darf das Wohnmobil erst einmal zwei Tage trocknen.

Das Ergebnis der folgenden Bestandsaufnahme ist relativ gut. An zwei Stellen muss am Unterboden geschweißt werden, an zwei weiteren Stellen sind Reparaturen am Holzboden erforderlich. Dann müssen Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung abschließend noch einmal nachgearbeitet werden.Bevor ich mich aber diesem Thema widme, werde ich  zunächst die Kupplung wechseln. Normalerweise reicht es aus, das Getriebe bei eingebautem Motor nach unten raus zunehmen. So habe ich es vor Jahren schon mal gemacht. Allerdings dies ohne Bühne bzw. Grube sehr mühsam, da man fast nur im liegen arbeitet. Diesmal werde ich das Getriebe mit dem Motor nach oben raus heben.  So kann ich gleichzeitig ein paar sonst schlecht zu erreichende Stellen am Chassis gegen Rost schützen.

Für größeres Bild bitte klicken!Zunächst wird die Motorhaube demontiert. So gibt es schon mal Licht im Motorraum. Der Ausbau von Batterie, Reserverad und Luftfilter schaffen auch schon etwas Platz. Bevor es ans Eingemachte geht, werden zunächst die Muttern der Radnaben an den Vorderrädern gelöst. Hierzu ist es erforderlich, dass das Fahrzeug noch mit den Rädern auf den Böcken steht. Mit einem Fuß auf der Bremse und einem langen Drehmomentschlüssel und 41er Nuss kein Thema. Nun kann der Vorderwagen auch auf die Dreibeinböcke gestellt werden. Während das Kühlwasser in einen Eimer läuft, löse ich die Befestigungsschrauben der unteren Achsschenkelbefestigungen und die Schellbänder der inneren Gleichlaufgelenke der Antriebswellen. So kann ich die Antriebswellen aus der Verzahnung ziehen und vom Getriebe trennen.Nach dieser kniend liegenden Arbeit kommt zum Ausgleich wieder etwas stehende Arbeit im Motorraum. Die Wasserschläuche von Kühler und Heizung werden ebenso getrennt wie die elektrischen Anschlüsse an Motor und Scheinwerfern. Dem Ausbau des Kühlers folgt die Demontage der Frontmaske. Dazu muss aber vorher noch der mittlere Teil der Spoilerstoßstange weichen.

Für größeres Bild bitte klicken!So freigelegt werden die restlichen Schläuche, Züge und Verbindungen an Motor und Getriebe von oben getrennt. Dann folgt wieder etwas liegende Arbeit. Auspuff, Lichtmaschinenanschlüsse und Tachowelle werden getrennt. Nun wird der Antrieb mittels Eigenbau- Montagehilfe in einem Hubzug an die Kranbahn gehängt. Dem Ausbau der drei Aufhängungen steht nichts mehr im Wege. Der Antrieb hängt im Hubzug und braucht „nur noch“ nach oben raus gezogen zu werden. Nach gut vier Stunden Arbeitszeit stehen Motor und Getriebe vor dem Fahrzeug. Noch ein paar Schrauben gelöst, und die Kupplung kann ausgebaut werden. Die hatte es aber auch nötig!

 

Während nun die Ersatzteile von www.Axel-Augustin.de „eingeflogen“ werden, kann ich mich im nächsten Schritt mit den Schadstellen am Unterboden beschäftigen.

Kommentare  

#1 Antriebswelle rechtsfessel 2008 2008-09-12 21:30
an meinem Hobby 600 Bj 87 bekomme ich die Schrauben vom mittellager in der Ölwanne nicht bewegt. Hat jemand das Problem auch schon einmal gehabt?

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