Zubehör - man kann einen Hobby 600 immer besser machen

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Als wir unseren Hobby 600 im Jahre 1990 kauften, war auf dem Dach eine Top-Box montiert. Leider passte das Fahrzeug von der Höhe her mit dieser Box nicht mehr in unsere Garage und deswegen draussen stehen lassen wollten wir auch nicht.

Also mußte die Box runter. Der Vorbesitzer (oder wer auch immer) hatte die Box mit Sikaflex auf das Dach geklebt und zusätzlich mit Blechschrauben im GFK verschaubt. Mit Hilfe eines Spachtels wurde die Box sehr mühseelig entfernt. Zunächst drehte ich die Schrauben wieder in die Löcher und schmierte sie zu. Aber auf Dauer wollte ich die Box wieder nutzen und so mußte eine Lösung her, bei der die Box schnell auf- und abgebaut werden konnte.


Bei einem Anhängerbauer kaufte ich mir drei an einer Seite geschlitzte Vierkantprofile 30x30 mm [Bild 2-1] und die dazugehörenden Abschlußkappen [Bild 2-2] aus Kunststoff. Diese Leisten klebte und verschraubte ich an den alten Stellen auf dem Dach [Bild 1-A]. Da die Box vorher mit fünf Reihen Sikaflex geklebt, aber nur mit drei Reihen verschraubt war, klebte ich aus Gründen der Optik, zwei einfache Aluleisten auf die Zwischenreihen [Bild 1-B]. Die Vierkantschienen werden vorne und hinten mit den Endkappen [Bild 2-2], denen ich zum Abließen von Regenwasser unten Löcher verpasst habe,  verschlossen.

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Aus Resten eines Treppengeländerprofils schnitt ich mir entsprechend der Anzahl Löcher in der Box, neun Scheiben [Bild 2-4]. Sie werden von oben auf das Vierkantprofil gelegt und bilden die neue Standfläche für die Box. Auf Grund der seitlichen Übergriffe kann das Vierkantprofil auch nicht aufbiegen.

Aus einem etwas dickeren Alu-Flacheisen schnitt ich mir nun die entsprechende Anzahl von Vierkantscheiben, die von innen in das Vierkantprofil passen. Diese Scheiben habe ich mit einem 6mm Gewindeloch in der Mitte versehen. Dadurch wird eine Schrauben M6x35 mit durchgehenden Gewinde geschraubt [Bild 2-3]. 

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Will ich nun die Box montieren, so entferne ich in jeder Vierkantschiene eine Endkappe, schiebe jeweils drei Schrauben mit Vierkantscheibe [Bild 2-3] in die Schiene und setze die Kappen aus optischen Gründen wieder drauf.  Nun werden die Schrauben entsprechend den Bohrungen in der Box ungefähr ausgerichtet und die Auflageprofile [Bild 2-4] aufgelegt [Bild 3].

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Dann wird die Box [=blaue Linie in Bild 4] aufgesetzt und zunächst mit den mittleren Löchern fixiert. Die vorderen und hinteren Halter werden dann durch verschieben in der Vierkantschiene angepasst . Stimmen alle Löcher überein, werden die Schrauben hochgezogen, es kommt jeweils eine große Unterlegscheibe mit 6mm Mutter [Bild 2-5] auf das Gewinde. Die Muttern werden von oben (=Innenseite der Box) angezogen. Durch die Vierkantscheiben können sich die Schrauben von innen nicht mitdrehen und brauchen auch nicht gegengehalten werden [Bild 4]. Die Muttern werden nun alle gleichmäßig angezogen. Dabei werden die Auflageprofile leicht ausgerichtet, um Verspannungen zu vermeiden.

Somit ist die Box sauber, sicher und fest auf dem Dach befestigt. Durch die "Luft" unter der Box kann sich der Fahrtwind auch nicht stauen. Nach dem Urlaub wird die Box - bevor ich in die Garage fahre - wieder abgeschraubt. Die Einzelteile wandern in ein Schachtel und werden in der Top-Box gelagert. Die Profile auf dem Dach stören nicht und ich finde  das ist eine Super-Lösung: aus der Not gebohren - aber ich würde auch eine neue Box nach dem gleichen System befestigen. So kann ich sie wenigsten zwischendurch immer abnehmen und fahre  keine ungenutzte Fahrtwindbremse spazieren.

 

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