Hier schauen wir über den Zaun

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Die Kieler Sportvereinigung Holstein – eher bekannt als Holstein-Kiel –, das Jobcenter Kiel und das Hobby-Wohnwagenwerk in Fockbek wollen mit einem gemeinsamen Projekt ein deutliches Zeichen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit setzen: Zehn arbeitslose Jugendliche werden noch im Dezember unter der fachkundigen Aufsicht von Klaus Stolley, dem Leiter der Hobby-Lehrwerkstatt für Holzmechaniker, mit dem Ausbau eines hochwertigen Info-Mobils beginnen.

Als Basis stellt Hobby das Modell D 690 bereit, einen großen Teilintegrierten auf Fiat Ducato, der normalerweise zur Baureihe Hobby Toskana Exclusive gehört. Dieser 690 er wird nach seiner Fertigstellung im März 2011 allerdings vollkommen anders als das Serienmobil aussehen. Auch wenn das Außendesign noch nicht endgültig beschlossen ist, steht fest, dass dieses Mitglied der Hobby-Familie zur neuen Saison im Dress von Holstein-Kiel auflaufen wird, um Fans bei Spielen und Veranstaltungen des Vereins als attraktive Anlaufstelle zu dienen. Ein Stammplatz im Holstein-Team dürfte dem langen Fockbeker ganz sicher sein, zumal sich der Neuzugang in Top-Form präsentieren wird: So werden zur Ausstattung des Info-Mobils beispielsweise eine moderne Multi-Media-Anlage mit großem Flachbildschirm, Vitrinen zur Präsentation von Fan-Artikeln und eine große seitliche Verkaufsluke gehören. Dennoch soll der Wohnmobil-Charakter des schnittigen Teilintegrierten weitgehend erhalten bleiben. „Schließlich soll sich das Promotion-Team an Bord wohl fühlen, sich auch mal ausruhen oder eine Tasse Kaffee kochen können“, betont Michael Schmitz, Technischer Leiter des Hobby-Reisemobilwerks und Mitverantwortlicher des Projekt.

Soziale und gesellschaftliche Verantwortung sind natürlich die wesentlichen Beweggründe für dieses Projekt, das den arbeitslosen Jugendlichen helfen soll, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen – vielleicht sogar bei Hobby. „Wir haben ja genügend Zeit, die jungen Leute bei der Arbeit kennenzulernen und festzustellen, ob der ein oder andere möglicherweise geeignet ist, bei uns eine Ausbildung zu absolvieren“, meint Hobby-Geschäftsführer Reiner Ritz. Niemand würde sich darüber mehr freuen als Michael Stremlau: „Das Projekt ist für diese zehn Jugendlichen eine große Chance, endlich den Sprung ins Berufsleben zu schaffen“, erklärt der Geschäftsführer vom Jobcenter Kiel.

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