Mit dem Hoby 600 auf großer Tour

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Für größeres Bild bitte klicken!Wir fahren mit vier Personen per Taxi für ca. 45 Hrywnja nach Lemberg zur Stadtbesichtigung. Für die Strecke ist das Taxi günstig. Wir steigen am Rathaus aus und in den „Zug“ um. Diese Art von „Zügen“ findet man auch bei uns in jedem kleineren und größeren Touristenziel. Sieht aus wie ein Zug, ist aber ein Auto mit 2 Anhängern. Im Ort ist eine Demonstration. Die Menschen rufen nach dem Bürgermeister. Russisch soll als zweite Amtssprache eingeführt werden. Das gefällt den Westukrainern nicht. Swetlana sagt, die sind nicht umsonst da; die werden bezahlt. Wir standen eine halbe Stunde, gekommen ist er nicht.

Der „Zug“ fährt los in die Altstadt. Sie ist UNESCO - Weltkulturerbe. Ich lass’ Euch jetzt mit einigen Bildern allein.

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Nach der Rundfahrt eine kurze Kaffeepause am Dianabrunnen. Eines ist uns hier in Lemberg und auch weiterhin in der Ukraine aufgefallen: die Damen laufen meist in hohen Stöckelschuhen über das holprige Pflaster. Jede ist eine Akrobatin……

Für größeres Bild bitte klicken!Zurück an dem Übernachtungsplatz ist es 4 Uhr nachmittags. Die Uhr ist in der Ukraine noch mal um eine Stunde vorgestellt. So ist es noch länger hell. Wir beschließen, nicht erneut 200 Hrywnia für eine Übernachtung zu bezahlen und fahren weiter in Richtung Kiew. Für das Geld bekommen wir auf dem Land ein tolles Abendessen. Es geht weiter. Ein Zwangshalt auf der Strecke ist die Burg Olesko. Hierhin karren alle Touristikunternehmer, die Lemberg besuchen, ihre Fahrgäste. Es kommt ein deutscher Bus. Manche sehen unser Mobil mit deutschem Nummernschild und es kommt zum Plausch. Nach der Frage wohin? „Auf die Krim“, sagt er „ihr traut euch was“. Meinerseits ein leichtes Lächeln; er weiß ja nicht, dass wir beste Begleitung haben.

Für größeres Bild bitte klicken!Wir besichtigen die Burg. Eigentlich ist fotografieren hier ja verboten. Ständig rennt eine Aufpasserin hinter Uliana her und ermahnt sie deswegen. Aber Uliana ist clever. Swetlana und meine Frau unterhalten sich in Deutsch und sie gesellt sich dazu. So meint die Wärterin, sie versteht nichts und haut ab. Nix versteh’n ist manchmal immer gut.

Für größeres Bild bitte klicken!Ein schöner Anblick  sind für uns:  zwei in Kosakentracht … Nach 220 km erreichen wir hinter Riwne unseren nächsten Übernachtungsplatz in  Hoscha. Wir stellen uns auf einen TIR- LKW Parkplatz. Der Platz ist umzäunt, abgeschlossen und bewacht. Valerij kennt den Platz und wir haben hier eine sichere Bleibe zwischen den ganzen Lastwagen. Es  sieht ruhig aus, aber gegen Abend kommen immer mehr LKW. Zum Glück stellt sich aber kein Kühllaster neben uns. Statt Stellplatz in Lemberg gibt es in Hoscha nun ein  leckeres Abendessen.

Für größeres Bild bitte klicken!Gut ausgeruht wollen wir am nächsten Tag Kiew erreichen. Die Straße ist sehr gut ausgebaut. Es geht immer geradeaus, nur gelegentlich ändert ein leichter Knick die Richtung. Auf der Strecke machen wir noch einen Halt bei einem Cafe. Hier sind russische Oldtimer ausgestellt. Schaschliköfen sind für Valerij und mich die schönsten Öfen. Schaschlik und Teigtaschen sind neben Gemüse das Nationalgericht in der Ukraine.

Für größeres Bild bitte klicken!Weiter geht’s. Wir lassen Zhytomyr auf der Umgehungsstraße rechts liegen. Die Straße nennt sich zwar Autobahn, aber es spielt sich alles darauf ab. Für Fußgänger sind in den Ortschaften Zebrastreifen eingerichtet, sehr oft sogar

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noch ohne Ampel. Ab und zu, vor allem in Ortschaften, sind auch Kühe am Randstreifen angepflockt. Die Tiere gehören Leuten, die meistens kein Land zum Grasen haben. Es ist Vorsicht geboten, vor allem nachts …. aber da fahren wir wohlweislich nicht.

 

Kommentare  

#11 Reise nach UkraineDitz 2015-03-19 10:06
Haben Größe interesse Krim zu sehen ,haben auch freunde da dazu kommt aber eine große Frage wie sieht es momentan aus. Kann mann dahin mit Wohnmobil fahren?
#10 RE: Eine Reise mit dem Wohnmobil durch die UkraineTex 2012-11-12 14:25
Ein sehr schöner Bericht mit vielen Infos
Danke! Ich denke, das ich diese Reise streckenweise auch antreten werde, mit einem Abstecher in die Karparten. Nochmal vielen Dank für diesen Bericht. :-)
#9 RE: Eine Reise mit dem Wohnmobil durch die UkraineKlaus.R 2012-11-07 17:34
zitiere Hobbytreiber:
Moin Klaus,

ich bin schon auf deinen nächsten Reisebericht gespannt!
Wie war das noch mit Rumänien?
Duck und weg :-*

Gruß Manni


Abwarten!!!!! Trotzdem allen Dank...
#8 HobbytreiberHobbytreiber 2012-11-07 17:31
Moin Klaus,

ich bin schon auf deinen nächsten Reisebericht gespannt!
Wie war das noch mit Rumänien?
Duck und weg :-*

Gruß Manni
#7 einfach toll...Fritz 2012-11-07 16:56
...ist Dein Bericht, lieber Klaus. Das macht große Lust, dort auch einmal hin zu fahren. Geht nicht, naja, träume ich halt davon. Ich freu mich schon auf Deinen nächsten Reisebericht. Grüße Susanne
#6 RE: Eine Reise mit dem Wohnmobil durch die Ukrainemaxe 2012-11-06 23:03
Hallo Klaus,

danke für diesen unglaublichen Reisebericht - hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht. Ob ich jemals in ein Land fahren werde in dem ich noch nicht mal die Schilder lesen kann ....????
Gruß Detlef
#5 RE: Eine Reise mit dem Wohnmobil durch die Ukrainederbaer21 2012-11-06 21:55
Moin Klaus,

wirklich ein toller Bericht über eine abenteuerliche Reise in ein Land, das so ganz anders ist als das, was man so kennt. Vielen Dank dafür.

Viele Grüße Dirk
#4 Ukraine - ReiseKlaus.R 2012-11-06 16:30
Hallo an alle,

vielen Dank für die "Blumen".

Den Bericht habe ich gern für unsere Gäste und Euch Mitglieder geschrieben.
Ist doch einmal von etwas anderem zu berichten, als dauernd von der Abzocke in einigen südlichen und anderen Urlaubsländern.

Vielen Dank auch an Wilfried für die Umsetzung des Berichtes ins Forum. Ich glaube ihm, daß dies ein paar Minuten Zeit gekostet hat ....

Mfg

Klaus
#3 Hans StimmelHans Stimmel 2012-11-06 11:55
Einfach toll, dieses spannende und bildreiche Reiseabenteuer. Man spürt
förmlich die Schlaglöcher beim lesen.
Vielen Dank Klaus. :roll:
#2 RE: Eine Reise mit dem Wohnmobil durch die Ukraineeileen 2012-11-06 10:31
Ein toller Bericht zu einer außergewöhnlich en Reise. Danke das ich daran teil haben dürfte!

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