Mit dem Hoby 600 auf großer Tour

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 Für größeres Bild bitte klicken!Weiter ging es dann an die Westküste von Zeeland mit seinen bekannten Badeorten Westkapelle, Domburg und Oostkapelle . Auch dem Städtchen Veere, das seit eh und je die romantischen Gemüter anzieht, war uns einen Besuch wert (Bilder 11+12). Durch die Fischerei und schottische Wollhändler kam Veere zu beachtlichen Reichtum, der sich durch das prachtvolle Rathaus und die Schottischen Häuser noch heute erkennen lässt. Zeeland, das bekannt dafür ist, dass freies Übernachten streng geahndet wird, Für größeres Bild bitte klicken!hat wenig Stellplätze, hält aber dafür etliche Campingplätze vor und so schlugen wir unser Lager auf dem Campingpark "Ons Buiten" in Oostkapelle auf. Der durchaus empfehlenswerte Platz kostete im September einschließlich Touristensteuer, V+E, Dusche und Strom (pauschal) für 2 Personen 19,20€. Ein akzeptabler Preis, wie wir meinten.

Für größeres Bild bitte klicken!Von hier setzten wir unsere Reise über den Vrouwenpolder und den Oosterscheldedam mit seinen Deltawerken (Bild 13) nach Schouwen-Duiveland fort. Nach der großen Flutkatastrophe im Jahre 1953 wurde der Deltaplan beschlossen, der die Küstenlinie des Deltas von Rhein, Maas und Schelde durch Dämme, Deiche und Sturmflutwehre schützt. 1974 begann man mit dem Bau des Oosterscheldedammes, dessen 62 stählerne Schieber bei Sturmflut geschlossen werden können und passgenau in die Fundamente auf dem Meeresgrund "einrasten" und somit abdichten. Für größeres Bild bitte klicken!Insgesamt 2,5 Milliarden EUR wurden innerhalb von 13 Jahren Bauzeit in das Wunderwerk der Technik investiert. Das Städtchen Zierickzee mit seinem historischen Stadtkern war unser nächstes Ziel (Bild 14). Neben einem ebenfalls beachtlichem Rathaus, seinen zwei historischen Toren am Hafen und dem zweitürmigen Nobelpoort (Bild 15)Für größeres Bild bitte klicken!macht das seit den 1960-er Jahren unter Denkmalschutz stehende Städtchen auf sich aufmerksam. Für die anstehende Nacht suchten wir einen mitten im Grünen gelegen Campingplatz auf. "Agri-Nova" (Bild 16) in Noordwelle hatte für uns allein ein Areal, auf dem in der Hochsaison bestimmt 20 oder Für größeres Bild bitte klicken!mehr Mobile Platz finden und das für 15,00€ alles inklusiv!

Am nächsten Morgen setzten wir auf der N57 unsere Fahrt in Richtung Rotterdam fort, die zunächst über zwei weitere Dämme, den Brouwersdam und den Haringvlietdam, führte. Den Brouwersdam, ein weiteres großartiges Zeugnis niederländischer Wasserbautechnik, hat sich die Natur seeseitig schon durch Dünen teilweise einverleibt, so dass Für größeres Bild bitte klicken!er sich schon nicht mehr auf den ersten Blick als menschliches Bauwerk zu erkennen gibt. Biegt man am Ende des Dammes links in Richtung Nordzeestrand ab, eröffnet sich ein Dorado für Surfer und Skiter (Bild 17). Hier kann man kostenlos so dicht am Wasser parken wie sonst selten. Kilometer lang verläuft eine gut ausgebaute Strandstraße parallel zur N57, die als Standort von Surfer- und Skiterfreaks ausgiebig genutzt wird. Etwas weniger windig geht es auf der anderen Seite (landseitig) zu. Für größeres Bild bitte klicken!Hier steht man ebenfalls ganz nahe am Wasser und hat sogar noch Grün vor der Haustür (Bild 18). Auch der Wind weht etwas schwächer über den durch den Damm entstandenen Binnensee (das Grevelinger Meer), was besonders auch für Familien mit Kindern gerne angefahren wird. Einen Wermutstropfen hat diese Seite natürlich auch, sie ist kostenpflichtig und das Übernachten ist ebenso wie auf der Seeseite nicht gestattet.

Wieder zurück auf der N57  setzten wir unsere Fahrt über den Haringvlietdam fort, die nach wenigen Kilometern in die A15 übergeht. Schon bald tauchten mächtige Hafenkräne und endlose Containerterminals auf, die die Nähe des Welthafens Für größeres Bild bitte klicken!Rotterdam ankündigten. Uns reichte der Eindruck, den wir im "Vorbeifahren" erhielten und ließen Rotterdam links liegen (sorry Harry, falls Du das liest!) Zunächst weiter auf der A15 Richtung Dordrecht, hatten wir das seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe (Bild 19) zählende Kinderdijk ins Visier genommen. Die insgesamt 19 Windmühlen (Bild 20) entstanden im 18. Jh., um den örtlichen PolderFür größeres Bild bitte klicken! zu entwässern. Eine davon ist gegen Eintritt zu besichtigen. Rar sind die Parkplätze für die Besucher, besonders wenn man mit dem Mobil anreist. Ein kleiner Parkplatz direkt an der Durchgangsstraße schlägt mit 7,50€ zu Buche und gewährt dem, den der Verkehrslärm nicht stört, auch die Möglichkeit über Nacht zu bleiben. Hat man seine "Zelte" jedoch am nächsten Morgen so gegen 7.00 Uhr, also noch bevor der Parkplatzwächter erscheint, nicht abgebrochen, kostet es weitere 7,50€. Ganz für umsonst steht der, der erst nach 18.00 Uhr ankommt und wie gesagt, schon vor 7.00 Uhr wieder verschwunden ist. Wir zogen es vor, schon einige hundert Meter vorher zu parken und das Ganze mit dem Fahrrad anzufahren. Für die Übernachtung suchten wir den neu eingerichteten Stellplatz in Alblasserdam am Haven auf. Hier standen wir ruhig, V+E waren gegen jeweils 50 ct möglich und die Gebühren mit 10,00€/24h OK, die an einem Parkautomaten per Karte zu entrichten gewesen wären. Da der Automat, wie den Verantwortlichen, lt. Info aus dem angrenzendem Touristbüro zu erfahren war,  seit längerem bekannt ist, keine ausländischen Karten akzeptierte, riet man uns, einen entsprechenden Zettel, den man uns sogar noch freundlicher weise auf niederländisch anfertigte, hinter die Windschutzscheibe zu legen.

Kommentare  

#3 Unsere Anreise zum Treffen in BerkhoutKlaus.R 2012-12-07 21:18
Hallo Inge und Manfred,

der Bericht hat mir auch gut gefallen.
Schön ausführlich...
Er erinnert uns etwas an unsere Anreise
nach Berkhout.

Gruß Klaus.R
#2 RE: Unsere Anreise zum Treffen in Berkhoutalter_hollaender 2012-12-04 23:10
Hallo Inge und Manfred,

sehr schöne Bericht und schöne Bilder.
#1 RE: Unsere Anreise zum Treffen in BerkhoutJackie 2012-12-04 11:55
Hallo Manfred und Inge
Ihr habr ja viel gesehen in 3-4 Wochen!
Danke schon fur diesen detailierte Bericht, vielleicht werden wir es auch noch mahl nutzen :-)

LG Jackie

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