Geschichten rund um den Hobby 600

amsterdam.jpgUnser Fahrzeug entspricht dem Typ A mit Heck- und Mittelsitzgruppe. Es wurde im April 1987 zum ersten Mal zugelassen. Wir haben ihn im September 1990 bei einem km-Stand von 74.ooo km gekauft. Die technischen Daten finden Sie im allgemeinen Fahrzeugteil. Ich zeige Ihnen hier den Innenraum mit einigen Verbesserungen zur Serienausstattung. Einen Großteil der Verbesserunegn finden Sie als Beschreibungen  in einem separatem Menüpunkt

Fast alle Wartungsarbeiten wurden von mir selbst durchgeführt. Nur für AU und spezielle Einstellarbeiten kam das Fahrzeug in die Werkstatt. Zweimal mußten wir abgeschleppt werden: in Schweden mit einer defekten Lichtmaschine und einmal mit einer defekten Wasserpumpe. Eine Auflistung der durchgeführten Reparaturarbeiten finden Sie im Reparaturteil dieser Seite.

Ursprünglich handelt es sich bei unserem Hobby 600 um ein Fahrzeug des Typ A mit Heck- und Mittelsitzgruppe. Zwischenzeitlich habe ich ihn aber auf Typ AF (mit Festbett im Heck) umgebaut.(Hobby lieferte auch einen Typ B, der mit einer Hecksitzgruppe und einer L-Sitzbank vorne ausgerüstet war)

Grundriss-HSG_800.jpgWie schon erwähnt, besaß unser Hobby 600 zunächst eine Hecksitzgruppe [1] im Heck. Unter den Sitztruhen befand sich reichlich Stauraum für Lebensmittel und Bettzeug. Zum Schlafen mußte der Klapptisch heruntergelassen werden. Anschließend die Polster umbauen und fertig war das Bett. Nachteilig war nur, dass die beiden Eckpolster für das Bett nicht benötigt wurden und somit immer im Weg waren. Ebenso waren die Truhen jetzt nur mit Polsterumbau zu erreichen.

Das Problem gab es bei der Seitensitzgruppe [2] nicht. In der einen Truhe [2a] befindet sich der 100l Frischwassertank und in der anderen [2b] der Warmwasserboiler und das Ladegerät für die Aufbaubatterie. Auf dieser Sitzgruppe schliefen immer die Kinder. Als sie größer wurden, baute ich eine einschiebbare Bettverbreiterung ein. Dann wurde es für den Hund im Gang zwar eng, aber das Bett war 30 cm breiter.

Der Beifahrersitz [3] kann gedreht werden und ist somit in den Wohnraum integriert. Bei beiden Führerhaussitzen handelt es sich um bequeme Pilotensitze mit Armlehnen.

Gegenüber der Seitensitzgruppe ist der Küchenblock [4] angeordnet. Unter dem dreiflammigen Cramer-Gasherd befindet sich ein Elektrolux Absorberkühlschrank mit fast 60l Rauminhalt. Neben dem Herd ist das Spülbecken mit warmer und kalter Wasserversorgung. Darunter ist ein Schrank mit Besteckschublade und ausziehbaren Fächern für Vorräte. Das Geschirr sowie weitere Vorräte haben wir  in den Hängeschränken über dem Küchenblock untergebracht. Neben dem Kühlschrank befindet sich der Gasflaschenkasten [7]. Er ist nur von innen zugänglich und wurde von mir für den Gebrauch von zwei 5l Propangasflaschen umgerüstet. Im Original fand hier nur eine Flasche Platz.

Im Waschraum [5] ist neben dem Waschbecken auch ein Porta-Potti WC. Die Dusche haben wir auf Grund der damit verbundenen Wasserpanscherei nie benutzt; der Waschraum ist eh schon eng genug! 

Ein Kleiderschrank [6] füllt den Raum zwischen Küchenblock und Hecksitzgruppe. Unter ihm ist die Truma Gasheizung SL3002 mit dem 12V Umluftgebläse installiert. Der Abgaskamin wird durch den Kleiderschrank auf das Dach geführt und damit wird der Kleiderschrank im Winter auch zum Trockenschrank.

An der Wand des  Waschraums sorgt ein kleiner Schrank für Ordnung bei Putzmitteln, Wäscheklammern und sonstigem Kleinzeug.

Für Bekleidung stehen über den Sitzgruppen Hängeschränke zur Verfügung. Unterhalb dieser Schränke befinden sich die Strahler der Beleuchtung. Dies ist ein kleiner Nachteil, da der Inhalt in den Schränken bei Dunkelheit so schlecht einzusehen ist.

Die Aufbaubeleuchtung wird von einer separaten Wohnraum-Batterie unter dem Fahresitz eingespeißt. Für Nachschub während des Stands sorgen ein 230V- Aussenanschluß und das schon beschriebene Ladegerät in der vorderen Sizztruhe. Für ausreichende Belüftung sorgen insgesamt drei Dachhauben von 40x40 cm, eine davon ist im Waschraum. Der 100l Abwassertank befindet sich hinter der Hinterachse unter dem Fahrzeug und ist somit bei starkem Frost nicht zu benutzen. 

Grundriss-FB_800.jpg

Wie eingangs schon erwähnt habe ich das Fahrzeug mittlerweile am Festbett im Heck umgebaut. Abweichend zur Serie habe ich das Bett ca. 20 cm höher gebaut. Dadurch ist der Stauraum unter dem Bett besser nutzbar. Von innen läßt sich das Bett hochklappen und von außen kann ein Teil des Stauraums über eine Klappe beladen werden.

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