Geschichten rund um den Hobby 600

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Christel und Ullrich Siegmund (57/58) aus Senftenberg (Nähe Spreewald) haben 1975 mit Zelturlaub angefangen. Etwa 1985 gelang Ihnen der Kauf eines Klappfix. Dabei handelte es sich um den kultigen Faltwohnwagen aus dem VEB Fahrzeugwerk Olbernhau. Christel und Ulli waren der 7. Besitzer und entsprechend verschlissen war der Faltcaravan, aber dafür auch teuer. 

Im Jahr 1990  kauften Sie für 10 000 Ostmark einen Queck Junior, der wenige Wochen später (dank der Währungsunion) nur noch 3 000 Ostmark Wert war. Dieser Wohnwagen bot bei einer Länge von 3,85m und einem zGG von 500 kg Platz für drei Personen; getreu dem Motto: Raum ist in der kleinsten Hütte.   

Mit dem ersten Mitsubishi kam der Wunsch auf, einen richtigen Wohnwagen anzuschaffen -  einen neuen Hobby 459 TK. Der Queck ging für 1000 DM an den Bruder, der ihn später für 300 DM an einen Hamburger verkauft hat.

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Dazu kam im Jahr 1998 noch ein Hobby Landhaus, dass Christel und Ulli heute noch besitzen. Im Jahr 2000 wurde der Reisewohnwagen auf Grund eines Umzugs verkauft. Es folgten verschiedene Urlaube in Ferienwohnungen oder mit gemieteten Wohnmobilen. Obwohl sie sich oft in ihrem Landhaus aufhalten, wuchs der Wunsch nach einem Wohnmobil.

Vier Jahre später erwarben sie von Privat ihr ersten Wohnmobil. Wie sich später herausstellte eine Schrottkarre. Vieles wurde erneuert und ergänzt. Als 2006 der Motor den Geist aufgab und für viel Geld repariert werden musste, verkauften sie das Fahrzeug und standen wieder ohne Wohnmobil da. 

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Im April 2007 fand bei einem Caravanhändler ein Frühjahrsfest statt. Christel und Ulli besuchten es mit dem Vorsatz einen gebrauchten Wohnwagen zu kaufen -  geworden ist es ein Hobby 600 FS. Obwohl sie nach der Pleite mit dem ersten Wohnmobil (Bj.1994) eigentlich kein altes Fahrzeug mehr wollten, waren sie jetzt Besitzer eines noch älteren Fahrzeugs: der Hobby 600 ist Baujahr 1989. Allerdings hatte der Vorbesitzer vieles erneuert, von Batterie über Fenster und Räder, bis hin zu Motor, Getriebe und Antrieb. Seitdem wechseln Christel und Ulli ständig. Ein Wochenende Landhaus, das nächste Wochenende Kurztrip mit dem Hobby 600. Dazu kam dann auch noch ein längerer Urlaub an der Ostsee.

Jetzt im Winter ist der Hobby 600 in einer alten Werkhalle untergestellt und Ulli plant schon ein paar Verbesserungen. So möchte er das Bad umgestalten, eventuell die große Heckscheibe rausnehmen und eine Kederleiste für ein Vorzelt anbringen. Außerdem ist er mit der Leistung des Saugdiesel nicht zufrieden. Von seinem ersten Wohnmobil ist er den 1,9 TD gewohnt. Deshalb denkt er über den Einbau eines 2,5l TD nach.

Ich denke wir werden von Ulli hier noch einiges hören bzw. lesen

Kommentare  

#3 onkel.ulli 2008-09-05 11:58
Zusatz zum vorherigen Kommentar, 3.9.,
Turbodiesel ist gestorben, da ich z.b. bei E-Bay und anderswo sehen kann,
wir enorm die Preise für unsere Fahrzeuge gesunken sind, Erschreckend.
Auch der Preis für einen Umbau sind ja nicht ohne, dafür verkaufen manche ihren Hobby 600 FS.
#2 Chr. & U. Siegmund 2008-09-03 13:27
nen Tag!
Bezugnehmend auf den Artikel oben, möchte ich mitteilen, dass das Bad
umgebaut wurden, jetzt ist ein C200 mit Tür installiert. Die C über e-bay
für rund 200,-- (Deckel des Ausgusses hat gefehlt, und ebenso die
Schablone). Tür und Dichtmasse der Fachmann, lange gedauert und sehr
mühsam, ich war dann am Ende mit nochmals 400,-- dabei. Bin dennoch froh, absolut dicht, Mai-Urlaub an der Ostsee bei ein paar Starkregen ge-
testet.Heckscheibe bleibt drin, Kederleiste fehlt noch.

Gruß
#1 Schöne StoryBernd S. 2008-01-02 13:47
Nett zu lesen. So lief vermutlich die Karriere vieler Wohnmobilisten ab.

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