Wenn sich Freunde mit ihren Hobbys treffen

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Nächster Tag, Samstag. Verabredung 10:30 Uhr zum gemeinsamen Marsch Richtung Wildpark. Die Fußkranken fuhren mit Wolfgangs Bus-Shuttle. Nach dem Kaffee ging ich meine Morgenrunde mit dem Hund, dann lief ich der Gruppe hinterher, die sich schon in Bewegung gesetzt hatte. Wir marschierten vorbei an Schottischen Hochlandrindern, vorbei am Hedwigsturm, von wo aus man einen gigantischen Ausblick auf den Für größeres Bild bitte klicken!Westerwald hatte, bis zur Umfriedung des Falkners, der uns schon alle erwartete. Sein fachlicher Vortrag über die Greifvögel und insbesondere die Falken, war sehr spannend. Auch die irrige Annahme, dass der große Uhu dort nur nachts sehen kann, Für größeres Bild bitte klicken!wurde uns Unwissenden erklärt. Der Uhu sieht sehr wohl am Tage.

Während der Flugshow des Falken „Mäbu" erspähte der Vogel inmitten der Wiese, die von  -zig Leuten umsäumt war, eine kleine Wühlmaus. Statt auf den Lederhandschuh von Kai dem Falkner zu fliegen, schnappte er sich das Mäuschen und flog dann erst auf den Handschuh. So Für größeres Bild bitte klicken!was erlebt man auch nicht immer bei einer Falknerschau. Anschließend erklärte Kai uns noch, wie wir die Frettchen richtig zu halten haben, wenn wir sie kurz streicheln wollen. Ein Frettchen krabbelte durch den Ärmel von Ilse (Steppenwolff), Für größeres Bild bitte klicken!das andere Frettchen kringelte sich gemütlich in die Kapuze eines Jungen. Die Vorführung war ein wirkliches Erlebnis!

Dann gingen wir noch die vorgeschriebene Wanderrunde durch den Wald. Zwei Stunden Marsch und Vorführung waren vorbei. Zurück am Platz, fuhr gerade Ducato-Mario mit seinem großen Luxus-mobil vor. Wilfried hatte ihm vorher einen Platz freigehalten. Wir begrüßten uns herzlich und Mario fuhr seine speziellen Ständer für einen festen Stand in der Waage aus (Anmerkung: Hubstützensytem von Goldschmitt). Wahnsinn, was es alles gibt!

Für größeres Bild bitte klicken!Dann wollte ich jetzt erst mit meinem Santos gehen. Ich hatte Hunger. Mache ich mir erst was zu essen oder danach? Vor ihren Mobilen saßen Eddie und Ruth, daneben Gudrun und Gert. EFür größeres Bild bitte klicken!ddie hatte schöne Gläser mit kühlem Prosecco dort stehen, bot mir auch ein Glas an. Ohjee, das tat gut, das zischte! Ich zog das volle Glas in einem weg. Eddie schenkte mir nach. Ruth lachte herzlich.  Dann fragte mich Gudrun nebenan, ob ich von ihrem Salat haben möchte, der muss weg. Och gerne!!

Für größeres Bild bitte klicken!Nun kamen nach der langen Fahrt und dem Begrüßungsabend und dem  Programm und dem zügigen Marschieren die ersten ruhigen Glücksgefühle in mir auf! Der Sonnenschein, die lieben Leute rundherum, das Lachen von Ruth, der sofort nachgeschenkte Prosecco von unserem hochlöblichen Eddie, der volle Teller Reissalat mit Thunfisch und Schafskäse von Gudrun, ich war richtig dankbar für diesen Moment. Später kratzte ich mir noch Gudruns restlichen Nudelsalat mit Ei an Majonaise aus dem Töpfchen.  Wir philosophierten alle über das Glück, mit unseren Mobilen zu reisen, unabhängig überall stehen zu können, sich unter Freunden zu treffen und gemeinsam hier zu sitzen. Die Freude war richtig ansteckend.

So, um 15:00 Uhr ist allgemeiner Aufbruch zur „Langen Theke" im Ort Bad Marienberg. Nee, ich muss vorher meinen Hund bewegen. Also ging ich - gestärkt durch Essen und Trinken der Freunde - mit meinem Santos noch mal die ganze Runde durch den Wald, die ich vorher gegangen bin. Auf dem Weg zum Stellplatz dachte ich, ob ich mich noch etwas hinlegen kann? Nee, da standen schon einige, die auf den Bustransfer warteten, andere waren schon vorgegangen. Schnell den Hund ins Mobil, Ochsenpimmel zum Knabbern, braver Hund! ... und ab zum Kleinbus. Nach der Lauferei wollte ich doch mitfahren.

Für größeres Bild bitte klicken!Der Ortskern von Bad Marienberg war bei dem herrlichen Wetter eine riesige Partymeile. Das gefiel mir! Die ganzen Fressstände, dort der Metzger, hier der Bäckermeister Wäller mit seinem saftigen Zwiebelkuchen, dort der Stand mit Federweißem. Glas 2,00 €, nicht zu süß und nicht zu herb. Das erste Glas wieder ex runter. Zwiebelkuchen, selbst gemachte Erbsensuppe der Freiwilligen Feuerwehr, kleine Kuchenstückchen, die eine Bäckerei zum Naschen herumreichte. Klasse! An Kalorien denke ich erst wieder morgen. Für größeres Bild bitte klicken!

Beim Gang durch den Ort kamen wir immer wieder an schönen Basaltfiguren vorbei, die von Steinmetzen gearbeitet worden waren. Diese Stücke waren auch Inhalt des Fragebogens, der Frank in gemeinsamer Arbeit mit Jackie erstellt hatte. Auch z.B. der Basaltpark mit dem mittigen See. Dies war nicht nur eine Genuss-Tour sondern auch eine Kult-Tour, wie sie perfekter nicht gestaltet werden konnte! Und immer wieder trafen wir andere Grüppchen unseres Hobby-Forums,  wo man hängen blieb und die anderen verlor. Egal, wir waren eine große Familie.

Für größeres Bild bitte klicken!Alfred (Wille Wäller) hatte gleich eine ganze Flasche Federweißen gekauft. An ihm kam ich nicht vorbei ohne nicht noch ein Gläschen zu trinken. Zurück ging ich dann zu Fuß mit Monika und Jochen und Enkelin Eileen, nachdem wir uns noch an einem Würschtelstand Pommes mit doppelt Majo einverleibt hatten.

Auf dem Stellplatz hatte Mario gerade seinen Vortrag über das Getriebe beim Ducato beendet. Fast entschuldigend sagte ich später zu Mario, dass es mir Leid täte, nicht dabei gewesen zu sein. Aber wenn ich wirklich was am Getriebe hätte..., also wirklich! Ansonsten kamen wir nicht viel zum Reden. Überall wurde Mario gebraucht. Hier ein Rat, da eine defekte Schiebetür am Auto, irgendwas war immer.

Für größeres Bild bitte klicken!Abends saßen wir noch gemütlich beieinander. Schwester Ilona braute wieder ihren Zaubertrank, ich hatte ein Plätzchen in einem der luxuriösen Strandkörbe erwischt und den Platz neben mir für unseren Mario reserviert, der vor lauter Fachsimpelei und Beratung erst spät kam. Dann wurde ich doch immer müder, sagte nur noch „jaja, ist auch wahr" zu allem und ging irgendwann zu meinem Mobil. Die Womogruppe „Wille Wäller", „eileen" und „Rallyefreak", die in U-Form neben meinem Mobil standen, hatte es sich noch bei beleuchteter Abendtafel und Schinken und Käse und Kirschkapern und Gürkchen gemütlich gemacht. Dort saß ich noch auf ein Schwätzchen. Und später beim hochlöblichen Eddie, wo ich noch von Detlef (maxe) einen leckeren Erdbeer-Limes bekam. Dann lag ich aber flach!

Kommentare  

#9 fritzefling 2010-10-22 20:14
Gisela , Gisela du bist einmalig. Toller Bericht hat spaß gemacht ihn zu lesen. Mit freundlichen Grüßen Marita u. Friedhelm
#8 Buddymobil 2010-10-21 01:25
Super Bericht, liebe Gisela, habe dafür sogar meinen Schlaf geopfert, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. jetzt komme ich wieder nicht vor zwölf ins Bett, aber es hat sich gelohnt, alles lebt noch mal wieder auf, wenn Gisela schreibt!!! Und die Kommentare sind, wie immer, unverwechselbar Gisela!
Bis zum nächsten Treffen Monika und Wolfgang
#7 Original-GiselaEddie 2010-10-20 22:59
Nee, Du musst Deine Berichte nicht mehr mit Namen zeichnen. Die sind einfach unverkennbar, unverwechselbar und EINMALIG Gisela. Danke dafür. Ruth & Eddie
#6 Supersaint 2010-10-20 21:02
Und dazu gibt es nichts mehr zusagen 1. setzen.
Als wären wir dabei gewesen. Wann ist da nächste Treffen?
#5 Manfred D. 2010-10-20 01:51
Erste Sahne Gisela,

toller, an keiner Stelle langweiliger Bericht. An Dir ist eine "Schreiber in" verloren gegangen. Danke!
Auch Dank für die tollen begleitenden Fotos. Es macht Freude, zu einer solch tollen Gruppe zu gehören.

Manfred und Inge
#4 platzwart 2010-10-19 18:48
Was soll ich dazu sagen?
Schön, dass es Dir gefallen hat und ja, ein toller Bericht über das Wochenende. Auch Dir Gisela hier noch einmal ein großes Dankeschön und bis zum nächsten Mal
Wolfgang
#3 Jackie 2010-10-19 12:57
Super story mit super Bilder, war schön dabei zu sein!
#2 Fritz 2010-10-19 12:47
Ein super Bericht mit tollen Fotos! Danke an Gisela, Wilfried und die Fotografen!
Susanne
#1 \" Wouw\"Schwester Ilona 2010-10-19 12:46
Wouw... ich bin nach diesem tollen Bericht ( Erzählung ) total geplättet. Besser kann man sich es einfach nicht wünschen. Es freut mich immer wieder das wir in unserer Hobbyfamilie so geniale Autoren und Fotografen haben die sich für uns soviel Arbeit machen.
Danke, danke, danke ...
Schwester Ilona

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