Verbindung/Leiste zwischen Dach und Wand -- Frage--

12 Mai 2019 23:37 #1 von Springerle
Moin,
ich habe mal eine Frage, die mir ein bisschen suspekt vorkommt zum Thema Leiste/Verbindung zwischen Dach und Wand.
Ich habe irgendwo, wohl in einem Forum vor längerer Zeit, mal folgendes als Anleitung gelesen (Hier meine Kurzdarstellung):
Nach dem entfernen der Abdeckleite (Alu): die Schraublöcher mit den abgebrochenen, weggerosteten Schrauben mit einem Hohlbohrer 10mm oder 12 mm Durchmesser auf etwa 30mm Tiefe ausbohren, einen passenes Stück Rundstab/Holzdübel einkleben und dort dann, wenn der Dübel fest ist, die Leiste neu verschrauben (natürlich auch neu abdichten).

Nur, wenn man das so macht, bohrt man doch das GFK vom Dachüberhang bzw auch ein Stück vom Blech der Wand weg. Ich kann mir nicht vorstellen, das das eine gute Methode ist, um diese Verbindung zu reparieren, oder seh ich das sooo falsch?

Gruß Dirk

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16 Mai 2019 07:54 #2 von Lollo_C
Hallo Dirk,
da ich in der letzten Woche etwas verhindert war, habe ich Deine Frage erst jetzt bewusst gelesen. Ich würde das mit den Holzdübeln auch nicht machen. Ich verwende in solch einem Fall Streichhölzer. Etwas Lein in das Loch, Streichholz mit Kopf nach oben reinstecken und dann abbrechen. Die Schraube selber dreh ich dann mit Dekaseal rein.

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


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16 Mai 2019 13:22 #3 von Ewälder
Hallo Wilfried :drive1:
du hast die Frage nicht richtig verstanden. Es geht um die abgerosteten Schrauben in den alten Löchern, die du nur mit einem Hohlbohrer entfernen kannst. Was du dann mit der Füllung der Löcher machst, ist dir überlassen. (Schaschlikspiesse, Zahnstocher, Holzdübel, Zündhölzer)
Zündhölzer sind aus Weichholz gemacht, Holzdübel aus dem härteren Buchenholz, nun ist es eine Glaubenfrage was du verwenden willst.
Der Hohlbohrer muss jedenfalls so gestaltet sein, daß die Innenbohrung so groß wie die auszubohrende Schraube sein muß.
Hast du etwa eine andere Methode um eine abgerostete Schraube zu entfernen, von der ich noch nichts wusste?
@ Dirk GFK kann man reparieren.

Grüße aus dem Odenwald
Christina und Horst

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16 Mai 2019 15:49 #4 von Springerle
Moin,

ich hab das schon gelesen, das man das GFK reparieren kann. Und bei Youtube gibt es auch einige Filmchen mit GFK-Booten dazu.
Nur stell ich mir das ganz schön aufwändig vor. Immer diese kleinen Löcher sehr schräg anschleifen und dann kleine Glasfasermatten kleben. Außerdem wird wahrscheinlich hinterher die mechanische Haltbarkeit des Daches (an den neu verklebten Stellen) nicht mehr so gut sein wie beim Original, oder?
Und genau da sitzen dann ja die Schrauben wieder drin, die das Dach mit der Wand verbinden und halten.

Gruß Dirk

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16 Mai 2019 22:00 #5 von Lollo_C
Hallo Horst,
hast Recht. Ich habe die Frage nicht richtig gelesen. Ich würde aber auch nie auf die Idee kommen, eine abgebrochene Schraube mit einem Hohlbohrer auszubohren. Wenn die Schraube nicht raus geht, bleibt sie drin und daneben wird ein neues Loch gebohrt.

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


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16 Mai 2019 22:29 #6 von Springerle
Moin Wilfried,

dann musst du aber die Abdeckleiste an dem Ort der abgebrochenen Schraube verschließen, sonst kann doch Wasser reinlaufen... oder wie?

Gruß Dirk

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16 Mai 2019 22:33 #7 von Lollo_C
Da kommt doch eh Dekaseal hinter. Dann machst Du soviel rein, dass es durch das Loch wieder raus kommt.

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


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16 Mai 2019 22:39 #8 von Springerle
Stimmt insofern auch wieder.. und mit Dekaseal hab ich noch nie gespart :-) Lieber "rubbel" ich hinterher viel runter, als das es irgendwo fehlt.

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17 Mai 2019 14:14 #9 von Ewälder
Hallo :drive1:
das Problem ist, daß die rostige Schraube und das umgebende Holz auch mit Dekaseal nicht konserviert werden und weiterhin Wasser eindringen kann.
Das vergammelte Holz ist resistent gegen jeden Kleber egal wie er heißt und die rostigen Überreste der Schraube machen genau das selbe.
Ich habe mir einmal einen "Hohlbohrer" aus einem dünnen Röhrchen gemacht, (weiß nicht mehr Hydaulikrohr oder Bremsleitungsrohr) dazu habe ich am vorderen Ende Kerben eingeschliffen und gefeilt (Dremel), die nach innen zur Bohrung gehen.
Wie schon gesagt die Bohrung muß dem Schraubendurchmesser entsprechen und die Wandung des Rohres so etwa 1-1,5 mm sein. Je nach Material des Bohrers hält er für ein/zwei Schrauben allemal.
Meisten sind 4 mm Blechtreibschrauben verarbeitet, d.h. das Rohr für den Bohrer sollte 6-7 mm Durchmesser haben und eine Bohrung von 4 mm.
Wer kein passendes Rohr hat kann auch Rundstahl nehmen und auf die passenden Maße abschleifen/abdrehen und eine entsprechende Bohrung einbringen.
Ein 6-7 mm Loch sollte keine grosse Umstände bereiten dicht und haltbar zu machen.
Wenn man das ganze aus "Silberstahl" macht, kann der Bohrer sogar gehärtet werden und hält somit auch verhältnismäßig auch länger.
So nun habe ich genug aus meiner Erfahrung geplaudert und beende dieses Thema mit dem Hinweis "learning by doing".

Grüße aus dem Odenwald
Christina und Horst

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17 Mai 2019 17:30 #10 von Paulateam
Hallo zusammen,

hier noch eine kleine Schlaumeierei von mir:
Rostige Schraubenreste und feuchtes Holz stellen für Dekaseal kein Problem dar, wenn man die Stelle ordentlich mit Owatrol-Öl vorbehandelt. Damit legt man auch Holz trocken.
Wenn natürlich die Schraube sooo lange rostig ist, wirds eher ne Sanierung von innen.....

Viele Grüße aus Lemgo
Jochen vom Paulateam

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