Antwort: Reparatur des Wasserschadens an der Aufbautür

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Themenhistorie von: Reparatur des Wasserschadens an der Aufbautür

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Moin Carla,

zum Thema Türscharniere hatte der Horst mal einen tollen Beitrag geschrieben. Schaust Du  hier  .

Gruß Dirk

Servus nochmal,
das ist gar nicht viel Arbeit. Die Dicke vom Alu-Guß ist da etwa 3mm, und mit einem 2.8er Stahlbohrer durchzubohren ist schneller passiert, als man denkt.
Sodenn der Bohrer scharf ist, schneidet der das in unter einer Minute auf. Dann hört Ihr schon, daß sich etwas getan hat. Der Scharnierbolzen ist gehärtet, und wenn die Bohrerspitze da anstößt, klingt das ganz anders und es geht nicht mehr vorwärts.
Ich hatte eine Schuhkarton-Pappe an die Stelle geheftet, an der sich das Bohrfutter dreht, um die Kiste nicht zu zerkratzen - so als Tip.
Servus, viel Spß, das wird schon, Grüße, der Michi 


(Von der Unterfütterung anbei noch das Original-Bild zum Verständnis)

Hallo Michi,
wir haben es uns ja schon gedacht...
Deinen Beitrag hatte ich gelesen und gehofft um das aufbohren herum zu kommen.
 

Servus zusammen,
in einem Beitrag "Scharniere" habe ich schon mal die Reparaturmethode "ala Tür-Schreiner" mit den Unterlegscheiben beschrieben.
Das ist zwar an unserem Wohnkoffer LinieB gemacht worden, aber Euers sieht genau so aus: oben schleift´s und unten ist reichlich Luft über den Buchsen. 
Ihr könnt auch neue Buchsen mit höherem Bund einbauen, aber ich hab keine passenden gefunden. Irgenwer hat beschrieben, hier im Forum oder in dem für die neuere Baureihen, daß er sich welche auf Maß gedreht und mit einer Reibahle eingepasst hat.
Meine Drehbank steht in der ehem. Firma. Daher ist das für mich keine Option gewesen....
Wenn Ihr das mit den Scheiben machen wollt, baut die ganze Tür nochmal aus - hab ich auch ein paarmal machen müssen - indem Ihr die inneren vier TX-Schrauben wieder lößt.
Das Dekaseal geht doch noch leicht ab. Und ich hatte UNTEN mit einem 1,5mm-Alublech (mit den beiden Löchern natürlich) etwas unterfüttert, daß die ganze Tür sich oben in Richtung nach vorne dreht. Da bringt ein 1-2mm-Blechle schon viel, wegen des Hebels von 1,5 Metern (von Scharnier bis in die Ecke oben links gerechnet). Es müßte reichen, daß die obere Rund-Ecke der Tür nicht mehr mit der Moosdichtung am Innenramen streift.
Und einen wichtigen Hinweis noch : WENN DER SCHARNIERBOLZEN RAUSGEKLOPFT WIRD, UNBEDINGT OBEN GEGENHALTEN, sonst bricht der Scharnierarm ab.
(Der Reiner hat mit seiner LinieC-Tür das gleiche Problemchen. Wir sind nicht allein....die Macke zieht sich durch alle Baureihen.)
Servus und viel Erfolg, Grüße der Michi

Hallo zusammen,
heute haben Theio und ich weiter an der Aufbautür gearbeitet.

Nach reiflicher Überlegung haben wir erstmal "nur" die Dichtungen ausgetauscht.

 



Die Tür ist unten etwas aufgequollen und Wilfried hat in Elsfleth eine gewisse Feuchtigkeit gemessen.
Darum kümmern wir uns intensiver, wenn wir uns mit dem Aufbau beschäftigen, weil wir möchten ja auch mal mit Frau Müller unterwegs sein....

Die Scharniere hatten tiefe Riefen und haben beim Öffnen geschart. Theio hat sie etwas geglättet und ich habe sie mit der Paste zum Chrom reinigen schön sauber und glatt geputzt.

 

 

Wir haben überall Dekasiel drunter gemacht und die Tür wieder eingeschraubt.

Das weiße Türgummi haben wir noch nicht neu gemacht, weil wir erst noch testen möchten, ob der Schaden unten an der Tür vom Fenster oder der Gastür kommt. 

 

Oben in der Rundung und unten auf der gleichen Seite stößt sie an und lässt sich nur etwas Gewalt schließen.

 

Dafür steht sie unten nicht mehr so weit auf.

 

 

 

Oberhalb und unterhalb der Scharniere steht die Tür offen und oben fällt sie ebenfalls in den Rahmen.

 

 

Beide Schaniere haben nach oben wenig Luft. Wir denken daran könnte es liegen...

Die Tür ging schon vorher nicht gut zu, aber so offen stehen sollte sie vielleicht nicht unbedingt.

Wie können wir das ändern?

Müssen wir dazu die Scharniere aufbohren, die Splinte herausziehen und Unterlegscheiben unterlegen?
 

Hallo ihr Lieben,
wir haben schon bei der ersten Besichtigung den Wasserschaden an der Aufbautür gesehen.

 



Der Schaden zieht sich bis auf die Höhe der Arbeitsplatte. Das Küchenfenster war bis vor kurzem undicht und wir nehmen an, dass das der Grund für diesen Schaden ist/war. 

 

Auch oben links, an der Stelle an der die kurze, runde  Leiste geschraubt ist, ist das Holz reichlich morsch. Das Stück Leiste haben wir noch nicht abgedichtet. Das werden wir in Kürze nachholen.

 

Beide Schäden sind derzeit trocken. Über der Tür und die linke Seite, bis auf die Stelle an der Leiste, sieht es ganz gut aus. Das Kunstleder könnte man noch wieder festkleben.

 

Heute war der Tag an dem wir damit begonnen haben ihn zu reparieren.

Zuerst haben wir den alten Schaumstoff mit der Vibrationssäge entfernt und versucht die Rückseite des Kunstleders von dem Stockflecken zu befreien. Außerdem haben wir die Rückseite mit einem Mittel behandelt, die verhindern soll, dass sich erneut Schimmel bildet.

 

 

Der Plan ist auf die saubere Fläche wieder Schaustoff zu kleben und das Kunstleders auf dem Schaumstoff zukleben. Ggf. könnte man auch vorher die oberste Schicht des vergammelten Sperrholzes entferne und ersetzen. Das überlege ich mir noch. 
Beim Arbeiten sind wir unsicher geworden, ob der Schaden tatsächlich vom Fenster kommt oder doch von der Gasflaschentür... Das werden wir vor dem Wiederaufbau noch versuchen zu testen. Dann müssten wir noch die Gasflaschentür ausbauen und neu eindichten.

Während ich auf der rechten Seite gewerkelt habe, hat Theio auf der linken Seite eine Idee von Daniel Hobby  übernommen und zum Schutz des Türrahmens eine Verstärkung unter das Fangband geschraubt.

 

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