Hallo Oska,
zunächst habe ich mir erlaubt den Titel Deines Beitrags zu ändern. "Hallo ihr lieben" passte nicht so ganz. Zu Deiner Frage: Als die ersten 600er gebaut wurden waren Campingfahrzeuge eher die Ausnahme. Kaum jemanden interessierte die darin verbaute Technik. Mit der Zeit wurden es mehr Fahrzeuge und auch die Technik wurde komplexer. Irgendwann nahmen sich dann Verbände und Organisationen dieses Themas an und es entstanden entsprechende Vorschriften.
So müssen "neuerdings" im 230V Netz von Wohnmobilen FI-Schutzschalter (meist als Kombination mit LS-Schaltern) verbaut sein. Im Fahrzeug wird der PE (=Schutzleiter) auf Masse gelegt und über den Landstromanschluss erfolgt die Verbindung zum Erder des stationären Netzes.
Solltest Du ein größeres Netz mit einem Wechselrichter betreiben wollen oder eine Netzvorrangschaltung verwenden, so ist der Wechselrichter ebenfalls mit einem FI-Schutzschalter (RCD) auszustatten. Wie das im Detail aussieht werde ich hier nicht erklären, da Arbeiten am 230V-Netz nur Fachkräften vorbehalten sind.
Ach so: Natürlich kann man einen FI auch in einem älteren Wohnmobil nachrüsten...wenn es eine Fachkraft macht!