Auf Litium-Batterie umsteigen

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Auf Litium-Batterie umsteigen

22 Jan. 2026 22:43
#1
  Hallo,eine Frage an einen Fachmann.
kann ich mit meinem alten Ladegerät im Hobby (bj97)eine Litium-Batterie laden ? Ich habe im Womo ein altes CBC Ho 14 Ladegerät von Cramer.
Danke an alle die helfen könnten 
LG und einen guten Start in die Saison 2026 
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

23 Jan. 2026 19:38
#2
Moin,
ja, kannnst du. Aber entsprechend der Angaben auf deinem Ladegerät wird die Batterie nicht ganz voll geladen werden. LiFePo4 Batterien brauchen mind. 14,4 Volt, manche sogar 14,6 Volt um voll zu laden. Anders herum ist das gar nicht so schlimm, denn das hilft, die Lebensdauer der Batterie zu verlängern. Und ob du nun, als Beispiel 100 Ah hast, oder nur 95 Ah, macht den Kohl nicht wirklich fett!

Gruß Dirk
Es gibt nichts, was ich nicht kann. Kaputt geht immer!
... und ...
Mut zur Lücke. Hinein und durch auch wenn man das Ende nicht sieht!
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

24 Jan. 2026 20:06
#3
Hi Jacky,

bei meinem Cramer hat das nicht funktioniert. Ich hatte eine Lithiumbatterie geschenkt bekommen, aber die wurde weder über Landstrom, noch Lichtmaschine geladen. Zuwenig Volt. Man benötigt mindestens 14 Volt Ladeleistung. Aber teste das doch. Ein Voltmeter zeigt es Dir an. Dann recherchier, wieviel Volt Deine bevorzugte Batterie benötigt. Damals war die Batterie leer und konnte nur mit einem externen Ladegerät geladen werden.
Ich habe jetzt alles umgerüstet, inclusive Ladebooster und meine Lithiumbatterie wird geladen.

Viel Erfolg

Tim
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

25 Jan. 2026 15:45
#4
Hallo,danke für die schnelle Antwort. Noch kurz eine Frage. Wir haben auch Solar 150W auf dem Dach und einen ein Laderegler von victron75/15 . Würde das den Rest der Litiumbatterie aufladen ? Oder muß am Laderegler etwas umgestellt werden,oder so ?
LG und danke schon mal für eine Antwort!
 
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

25 Jan. 2026 16:02
#5
Hi,
den Laderegler habe ich auch und der muss umgestellt werden. Dann lädt der auch eine Lithiumbatterie, weil der ist dann ja direkt an der Batterie angeschlossen. Also würde bei Dir mit einer Lithiumbatterie nur die Photovoltaikanlage Deine Batterie laden können. Vielleicht reicht Dir das ja auch schon.
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

25 Jan. 2026 16:07
#6
Super ,danke!
Den Laderegler umstellen mach ich dann ja über die App . Über Einstellungen,richtig ?
Das war ja eine wirklich richtig schnelle Antwort 🤭👍🏻
DANKE !
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

31 Jan. 2026 12:31
#7
Moin@,
wegen Langeweile hab ich ein wenig gebastelt diesmal nicht am Motor u Getriebe.Ich hab ich mich dann auch mal für Lifepo 4 entschieden.
300 Ah Batterie,3000 W Wechselrichter,Victron Ladebooster,Victron Mppt SolarLLaderegler,Victron Standby Charger sowie neues Lifepo Ladegerät ( geht schneller wie das Cramer).
Dann habe ich den Original Kompressor mit Niveauausgleich ausgebaut und zwei Separat steuerbare Kompressoren eingebaut um Geländeunebenheiten auszugleichen um nicht auf das lästige Keile zu Fahren        
bis jetzt bin ich soweit zu frieden
Gruss Heidlinde u Alfred
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

31 Jan. 2026 12:51
#8
  Hallo,
schön wenn man so etwas allein machen kann. 
Leider haben wir davon überhaupt keine Ahnung (mein Bruder sagt immer „Strom macht klein und häßlich“ 🤣🤣🤣🤭
Wir wollten schon mal ein neues Ladegerät einbauen lassen,aber dort möchte keiner ran.Es wäre eine aufwendige ,langwierige Sache. 
 Schade eigentlich,wir haben im letzten Jahr so viel investiert um es auf den besten Stand zubringen,außer das Ladegerät. 
LG und einen guten Start in die neue Saison .

PS :…bei uns ist immer Saison,wir sind auch im Winter unterwegs 🙋🏼‍♀️🚐
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

31 Jan. 2026 14:32
#9
Wille schrieb: ....bis jetzt bin ich soweit zu frieden
 
Moin Alfred,
es freut mich, wenn Du zufrieden bist! Es mag sein, dass die von Dir eingestellten Bilder nicht alles zeigen, aber was ich da sehe, lässt den Elektriker in mir Magenschmerzen bekommen! Ich möchte jetzt gar nicht auf das  TÜV-Merkblatt zu Photovoltaikanlagen an/in Fahrzeugen  verweisen, aber wenn ich Dein Foto sehe, dann Frage ich mich wo die Sicherung für den Wechselrichter ist? Warum Parallelleitung? Sehe ich das Richtig: Am Ausgang des Wechselrichters ist ein 2-adrige Netzleitung eingesteckt, die dann auf eine Verteilerdose geht? Schutzleiter? FI-Schutzschalter? Ich hoffe nur, dass die andere Leitung der Verteilerdose nicht mit den Steckdosen des Wohnmobils verbunden ist.
Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

31 Jan. 2026 17:35
#10
Moin Wilfried,
gucks du ...grün ist Verteilung Bordstrom vom Wechselrichter zu Verteilung, einmal Steckdose neben Sitzbank für Kaffeemaschiene ectr.,die andere für TV,und Autom.Antenne da reicht 2 Adrig.
Rot ist 30 A für Wechselrichter, 1 A Sicherung Gelb ist für Standby ,weil der Weg doch ziemlich weit zur F.Batterie ist.
Ähnlich hatte ich es schon vorher mit AGM
Hatte Jahrelang geklappt
Grüsse aussem Wald
Mfg Alfred 
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

31 Jan. 2026 17:36
#11
Sorry Blau ist 1 A
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

31 Jan. 2026 18:11
#12
....da reicht 2 Adrig.
Hallo Alfred,
eigentlich könnte mir Deine Baustelle egal sein, aber da Du sie nun mal hier veröffentlicht hast, muss ich darauf reagieren, bevor es jemand nachbaut! 

Also: Auch wenn Du für den Betrieb der 230V- Verbraucher nur 2 Adern benötigst, so reicht das nicht, da Du unbedingt einen Schutzleiter benötigst! Außerdem benötigst Du, wenn sich hinter Deinem Wechselrichter eine 230V- Verteilung befindet einen FI-Schutzschalter, damit auftretende Fehler erkannt und abgeschaltet werden, bevor jemand zu Schaden kommt.

Außerdem "zieht" Dein Wechselrichter bei 3000W Nennleistung ungefähr 250A auf der 12V-Seite. Da reicht eine 30A Sicherung mit Sicherheit nicht ... und vom Kabelquerschnitt musst Du in der Größenordnung von 70mm2 verwenden. Was steht denn in der Bedienungsanleitung des Wechselrichters?

Dann ist mir Dein "Ladegerät" noch ins Auge gefallen. Erstmal sehe ich da auch keine Sicherung und zweites ist das mit Sicherheit nicht für den Betrieb in Fahrzeugen geeignet. ... ebenso wenig wie die Hi-Fi Glassicherungshalter!



 
Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

03 Feb. 2026 18:22 - 03 Feb. 2026 18:25
#13
Hallo Alfred,

Entschuldigung für mein Deutsch – es ist von einer KI übersetzt.

Ich glaube, es gibt einige gefährliche Probleme in dieser Anlage.

Es sieht so aus, als wäre die 220 V-Leitung durch keine Sicherungen geschützt. Um die 220 V-Leitung vom Wechselrichter zu schützen, benötigen Sie sowohl einen Fehlerstromschutzschalter (RCD) als auch einen Schutzleiter, wie Wilfried vorgeschlagen hat. Außerdem brauchen Sie einen 2-poligen Leitungsschutzschalter.
Im aktuellen Aufbau kann ein Fehler auf der 220 V-Seite ein Feuer in den Kabeln verursachen.Auch – wie Wilfried vorgeschlagen hat – ist eine 30 A-Sicherung für einen 3000 W-Wechselrichter zu klein. Es ist nicht gefährlich, wenn die Kabel zum Wechselrichter 30 A aushalten, aber Sie können dann nur etwa 300-320 W nutzen, bevor die Sicherung durchbrennt.
Sind Sie sicher, dass zwischen Batterie und Wechselrichter eine Sicherung vorhanden ist? Eine Kaffeemaschine benötigt normalerweise über 1000 W, was mindestens eine 100 A-Sicherung erfordert. Diese Sicherung ist auf dem Foto nicht sichtbar.Von der Lithium-Batterie gehen vier rote Kabel ab – sie alle benötigen Sicherungen. Es könnte Sicherungen geben, aber ich kann sie nicht sehen.Schließlich – wenn die 220 V-Verteilung an Landstrom angeschlossen wird, kann es wirklich gefährlich werden. In diesem Fall sollten Sie einen Umschalter (Transfer Switch) verwenden, um zu vermeiden, dass Strom gleichzeitig vom Landstrom und vom Wechselrichter fließt.

Das aktuelle System ist nicht sicher.

Wenn Sie Verbesserungsvorschläge möchten, senden Sie bitte mehr Fotos oder Schaltpläne der Anlage.

Viele Grüße aus Frankreich

Bent
 
Letzte Änderung: 03 Feb. 2026 18:25 von Bent. Begründung: Spelling check
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

04 Feb. 2026 05:49 - 04 Feb. 2026 06:02
#14
Moin moin. Was mir persönlich  Magenschmerzen bei dem Foto verursacht ist das querschnitt der Kabel die von der Batterie gehen. Wenn das ein Sinus WR ist und die 3 KW auch echt sind dann sind die 10 Quadrat Quereschnitt gefährlich. Die werden so warm befürchte ich. Wasserkocher braucht etwa 4 Minuten lang Leistung und mein SInus WR mit 2 KW zieht 126 A dabei. Ich habe 50 quadratkabel von Batterie zu verteiler und auch 50 quadrat zu WR gezogen. Bei 16 quadrat war der Kabel sehr warm gewesen. 35 hätten ausgereicht,50 quadrat für das eigene wohlbefinden. bei 12V fließen hohe Ströme durch die Leitung und infolgedessen ist auch der leitungswiederstand hoch-Kabel wird warm...Beobachte das bitte im Betrieb. Verlange die Leistung für mehrere Minuten ab und schau was der Kabel macht.Von den Kabelösen am ende des Kabels,also am Pluspol der Baterie darf ich garnicht erst reden...Da du geschrieben hast die Anöage würde seit JAhren so funktionieren bin ich mir sicher dass die 3KW NICHT echt sind denn 30 A Sicherung würde mit 100% Sicherheit schmelzen. Bei mir waren die 80 A noch schwach. Mit 125 A läuft. Bei dir sehe ich auch keine Sicherung am Pluskabel nach dem Batteriepol....Ehrlich gesagt-ICH würde das So nicht machen. Ich habe zum Beispiel auch jedes Gerät dass mehr als 10A zieht separat abgesichert aber so dass ich an die Sicherung während der fahrt ran komme. Diese ist kippbar und einfach aus oder einschaltbar.  Fängt die Elektrik an zu qualmen (kurzschluss und co) bis du stehen bleibst-brennt die bude bereits und wenn der Kabel heiß geworden ist kannst du den  nicht anfassen. Auf viele andere Dinge da auf dem Foto würde ich dir einen Freundlichen Rat geben-Lass das bitte von einem Elektriker überprüfen. Im schlimmsten Fall wird dir auch die Versicherung Probleme bereiten im schadensfall mitbder regulierung des schadens. Grüße aus der pfalz.
Letzte Änderung: 04 Feb. 2026 06:02 von Schorschi.
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Re: Auf Litium-Batterie umsteigen

19 Feb. 2026 17:46
#15
Tach Jasmin u @,
die Kabel sind Original vom Wechselrichter auf dem Foto täuscht es ,sie sind doppelt ,die etwas dünneren gehen zu den Verbrauchern Licht usw. Der Wechselrichter wurde fast nie gebraucht nur mal Kaffeemaschine 600 W und El. Grill 800 W ,weil nur Landstrom. Aber ich habe die berechtigten Mängel von Euch allen zu Herzen genommen und aufgerüstet und hoffe, dass ich soweit alles habe.
Seit Samstag habe ich im Dauertest alles laufen Wechselrichter bis ans Limit belastet kein Kabel wurde warm ,kein Rauch ob Weiß oder Schwarz zu sehen.
Die 300 AH bis ans Ende belastet bis jetzt alles soweit OK glaube ich.
Anbei  ein wahrscheinlich mehr als Laienhafter Stromlaufplan ( wenn Falsch, Wilfried bitte löschen)dient zur Erklärung was ich gemacht habe.
Gruß Alfred   
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