Innenraumsanierung? einmal bitte alles!

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20 Aug 2023 16:57 #46 von Andi
@jens:
Wenn es nur auf den Paneelen aufliegt hast du die Stabilität der dreischichtigen Sandwichbauweise nicht mehr. Dadurch kann sich das Dach an gewissen Stellen verformen oder einsacken, was über kurz oder lang zum Arbeiten der Einzelschichten führen Kann. Da sehen wir die Gefahr, dass direkt neue Undichtigkeiten der Dachfenster entstehen könnten.
​​​​​​​
Wir sind dabei um alle Öffnungen einen Holzrahmen einzuarbeiten um zusätzlich eine feste Pressung der Fenster zu gewährleisten.





liebe Grüße aus dem Rohbau

Anna und Andi
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21 Aug 2023 10:19 #47 von j.sch.
Hallo Andy, ich hab am Wochenende fast alle alten Paneele abbekommen, es ist nicht mehr verklebt, also nicht so richtig.
Meine Überlegung geht jetzt dahin quer Holzbretter oder unterfütterte Lattung, oben die Dachkrümmung entsprechend ausarbeiten, alle 50 oder 60 cm einzubauen, also so fachwerkmäßig. So, wie bei den Wohnwagen mit Alodach.
Die Zwischenräume dann mit Styropur isolieren, und unten drunter dann verkleiden. 
Wie hast du den Dachaufbau geplant bei dir?

Viele Grüße aus Leipzig, Jens.
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21 Aug 2023 11:40 #48 von Andi
Hey Jens,
unser Dach wird "genau so" restauriert wie es im Original war. Außenhaut 4mm GFK dann 20 mm Styropor, hier ersetzen wir durch ca 24 mm XPS, dann die bezogenen Paneele aus Pappelsperrholz 10mm. Weiter oben im Thema hat Willfried die schematische Zeichnung gepostet, wir haben als einzige Änderung die etwa 4 mm dickere und andere Dämmung verbaut, sonst halten wir uns "Strickt" an die original Konstruktion. Die Sandwichbauweise behält dann die eingepresste Rundung des Daches bei. Dies merken wir gerade an den Wänden welche mit nur 2 Schichten absolut weich/flexibel sind, mit der wieder aufgebrachten 3. Schicht innen, enorme Stabilität annehmen.

Die im Original verbauten Bänder aus Alu werden wir entweder durch streifen aus Glasfasermatte ersetzen oder ganz weglassen. 
Mit dem Weglassen hadern wir jedochein wenig, da es vorstellbar wäre, dass diese Streifen nicht nur wie von Olli zu Beginn erwähnt, Konstruktionsweise eingebracht wurden, jedoch möglicherweise auch gleichzeitig einen Belastungsausgleich schaffen können, wie die Drähte einer Schilfmatte die im Altbau an die Denke unter den Putz kommt. So rein für den Seelenfrieden. Niemand sieht's aber der Bauch weiß dass es zusätzlich da ist. Der Vergleich hinkt, aber im Prinzip ein Art Armierung.
In einigen Beispielen die wir hier um Forum finden konnten wurden die Streifen einfach weggelassen und es scheint erfolgreich zu funktionieren.

Die einzige wirkliche Änderung sind die zusätzlichen Rahmen aus Holz in Dicke der Dämmung, um alle Fenster, welche wir zusätzlich hinzufügen um die dauerhafte Dichtigkeit und gerade Auflage- bzw Pressfläche der Fenster zu unterstützen.

Wenn du Lattungen quer dem Beispiel Fachwerk einbringen möchtest würde das ja dem Prinzip nach Verlangen, dass das Fachwerk an/in den Wänden irgendwo eine Auflage hat um die Last zu übertragen. Wenn die gebogenen Latten einfach nur in die Schichtbauweise, ohne tragende Wirkung eingebracht werden haben sie, so Vermuten wir, keine viel stärkere Wirkung als die ausgeformte Sandwichbauweise der Originalkonstruktion selbst. 
Außer ein mögliches größeres Gewicht der Konstruktion selbst aber ohne wirkliche Vorteile. 
Wir sind in Keiner weise Ingenieure... haben nur überlegt wie wir es für uns am besten dem Original nah gestalten und eben auch über "Fachwerk" nachgedacht aber uns dagegen entschieden.

liebe Grüße aus Potsdam
​​​​​​​Anna und Andi
 
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21 Aug 2023 13:25 #49 von j.sch.
Mit was wirst du das Styropur ans Dach kleben? es müsste ja vollflächig verklebt werden. PU-Schaum mit dem Zahnspachtel verteilen dürfte ja eigentlich optimal sein, diese Styropur-Montagekleber, ich hatte mal einen, der ist weichgeworden bei Sonneneinstrahlung...

Viele Grüße aus Leipzig, Jens.
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21 Aug 2023 14:15 #50 von Andi
Der P85 Translucend von Otto Coll ist bei uns im Einsatz. Den gibt es wohl auch farbig dann aber nur die halbe offene Zeit.
Der aktuelle Verbrauch liegt bei uns bei 2,5 Kartuschen pro m2. Auftragen mit Zahnspachtel dann die Fläche auf die geklebt werden soll mittels Gartensprühflasche befeuchten, dann den Kleber ebenfalls befeuchten und das zu befestigende Bauteil anpressen. Im Datenblatt wird von 20 Minuten offener Zeit gesprochen jedoch ist durch die aktuelle Hitze und  das Befeuchten der Vorgang etwas beschleunigt und wir müssen gerade bei großen Flächen recht zügig arbeiten und uns vorher überlegen wie wir das Verpressen genau gestalten da es bei diesem Kleber kein Zurück mehr gibt, wenn er einmal in Gang ist. Im Idealfall vor dem Beginn des Aufschäumens in Position Pressen. Entfernen lässt sich nicht der Kleber im Frühstadium noch mit Terpentinersatz, ausgehärtet nur noch mechanisch.

liebe Grüße 
​​​​​​​Anna und Andi
 
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15 Sep 2023 22:17 #51 von Andi
Heute mal wieder ein kurzes Update aus der Werkstatt.

Der aktuelle Stand in ein paar Bildern.

 

 

 

 

Über das Wochenende wagen wir uns endlich an das Beziehen und einkleben der Deckenpaneele sowie das beziehen der Wände und der ersten Möbel.

 Liebe Grüße aus Potsdam

Anna und Andi
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17 Sep 2023 09:28 #52 von Lollo_C

Über das Wochenende wagen wir uns endlich an das Beziehen und einkleben der Deckenpaneele ......
 
Hallo Anna und Andi,
das sieht doch schon gut aus. Habt ihr die Bretter der Decke nur zum "Biegen" verspannt und nehmt sie noch einmal raus?
​​​​​​​Was ist eigentlich aus der Passgenauigkeit des Türrahmens geworden?

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


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17 Sep 2023 10:30 - 17 Sep 2023 10:33 #53 von Andi
Hallo Willfried,
optisch sind es tatsächlich Welten.
Die Bretter haben wir der vorgegebenen Biegung des Sperrholzes nach zugeschnitten, sodass die Vorspannung des Holzes, über die Jahre den klebekräften nicht entgegen wirkt. Zu 90 Prozent hat das auch hingehauen.
Eingespannt haben wir sie, um sie passgenau auf Länge schneiden können da die Wände dann doch hier und da eine Welle haben bzw. Zum Fahrerhaus zusammen laufen. Wir haben sie gestern alle beschriftet und dann bezogen.
Insgesamt sind es 23 Paneele a 20 cm Breite zwischen ca 185cm und 166cc Länge.
Heute versuchen wir sie endgültig einzukleben.

 

Die Passgenauigkeit des Türrahmens haben wir zu 95 Prozent hinbekommen. Dazu musste eine  neue Zarge eingeleimt werden. 

Zum Einbau des Türrahmens fehlt uns eigentlich nur noch eine Dichtung als Verbindung zur Wand.
wir suchen händeringend nach Lösungen aber sind noch nicht zu einer Entscheidung gekommen.

liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Anna und Andi
 
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Letzte Änderung: 17 Sep 2023 10:33 von Andi.
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18 Sep 2023 08:26 #54 von j.sch.
Mion Andi, sieht gut aus.
Wie hast du die Bretter vorgespannt? selber in Schichten mit biegung zusammengeklebt das Sperrholz? oder wie hast die dauerhaft die Biegung hinbekommen?
Und wegen deiner Türrahmendichtung, stell doch mal ein Foto von der Problemstelle ein, eventuell hat jemand ne Idee...

​​​​​​​Viel Erfolg weiterhin, ich, übrigens, bin noch nicht weitergekommen.

Viele Grüße aus Leipzig, Jens.
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18 Sep 2023 09:04 #55 von Andi
Hallo Jens,

Sperrholz scheint Produktionsbedingt eine "Biegerichting" zu haben. Das könnte an der Faserrichtung und Dicke der miteinander verleimten Schichten zu liegen. Ich habe die Platten im ganzen bekommen, 187 cm x 252 cm. Diese standen dann angelehnt ca 8 Wochen im Hochsommer im "kühlen" Schuppen.
Beim Zuschnitt fiel uns die vorhandene Vorspannung dann auf und wir konnten sie nutzen da sie über die kurze Seite verlief welche für die Deckenpaneele ideal war. Nach dem Zuschnitt haben wir die Paneele dann immer entsprechend unterfüttert gelagert oder schräg mit Bauch nach unten angelehnt um der Biegung Raum zu geben. 
Wir haben uns jedenfalls eingebildet das es hilft....:D

​​​​​​​

Ich weiß leider nicht mehr wo in dem ganzen Kram die Dichtung abgeblieben ist oder ob ich sie entsorgt habe, da sie beinahe wie Hartplastik, brüchig und unvollständig war.  Ich stelle nachher mal ein Bild ein um es genauer aufzuzeigen.

liebe Grüße

Anna und Andi
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18 Sep 2023 09:32 - 18 Sep 2023 09:35 #56 von Lollo_C
Moin Anna und Andy,
laut Ersatzteilkatalog  besteht die äußere Abdichtung aus zwei Profilen: 
Das Moosgummiband sollte nicht das Problem sein. Das Dichtprofil wird auch bei den Friesleisten verwendet. Eventuell hilft auch sowas (auf die schnelle gegoogelt).
​​​​​​​Ich hoffe, das hilft bei der Suche. 

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


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Letzte Änderung: 18 Sep 2023 09:35 von Lollo_C. Grund: Link nachgetragen
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01 Okt 2023 21:00 - 01 Okt 2023 21:16 #57 von Andi
Hallo Willfried,
dieses Profil ist uns auch schon mal untergekommen aber ob es dann auch so dichtet wie es soll...wir wissen es nicht...

Nach ewiger Suche ist uns ein optisch ähnliches  Profil mit leicht unterschiedlichen Maßen untergekommen.

​​​​​​​ 

Ob dieses Dichtprofil tauglich für den Wandanschluss ist.... die Suche geht weiter...


In der Zwischenzeit haben wir die Deckenpaneele angebracht, die Wände und einige Teile des Innenraums Bezogen.

   

 

 

 

 



Mittlerweile sind es ca 5000 tackernadeln welche die Umschläge der neuen Bezüge Halten. Die Bezüge sind alle geklebt, mit kompressor und Spritzpistole haben wir den Kleber aufgebracht bis jetzt auch ca 9 Kilo...

Leider müssen wir mehr Möbelteile komplett ersetzen/ nachbauen, als wir vermutet haben, vieles ist durch die Wassereinbrüche in Mitleidenschaft gezogen worden. Und was mal feucht war kommt nicht mehr rein da wir nicht wissen wo Schimmel drin sitzt. Die Stabilität lässt bei den ehemals nassgewordenen Spanplatten auch zu wünschen übrig.

Gerne wären wir mit nach Jülich gekommen aber wir sind einfach nicht fertig geworden... 
Wir grüßen euch alle lieb und wünschen euch ein ganz tolles gemeinsames Wochenende.

Anna und Andi
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Letzte Änderung: 01 Okt 2023 21:16 von Andi.
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12 Okt 2023 19:50 - 12 Okt 2023 20:00 #58 von Andi
Hallo ihr Lieben,
heute mal wieder ein Update....

Der Innenraum ist nun komplett bezogen und der Heckschrank als auch die BCC Box sind schon drin. 4 neue Dachfenster, alle Seiten- und das Heckfenster sind auch wieder drin. Der Teppich liegt. Bei den Dachfenstern Haben wir uns für folgende entschieden:

Fiamma Vent 28
2 x MPK 28
und REMItop Vista 


 

​​​​​​​   

Die Seitenwände von Schrank und Bad mussten wir neu anfertigen da Höhe und Rundungen der Seiten nicht mehr stimmig waren. Hier fehlen noch die Schrägen bzw Abschlüsse um beziehen zu können 

So wie es Zeit, Kraft und Budget hergeben stückeln wir unser Schätzchen wieder zusammen. 

Die Radkästen sind noch nicht Isoliert, hier schwebt uns Armaflex XG vor...Butyl ist durch die vollflächige Verklebung dann an dieser Stelle überflüssig? Auf jeden Fall müsste der Effekt der Wärme und Schalldämmung deutlich besser als vorher sein, da dort nur eine Art Glasfaservlies verbaut war...welches auch im Fußraum unter der Matte zu finden war, ebenfalls vergammelt und rausgeflogen. Auch der Fußraum der Kabine muss nun noch neu gedämmt werden. Hier ist noch eine alte Schicht Geräuschdämmung, wohl Butyl, drin. Die Wärmedämmung Armaflex erscheint jedoch leider nicht trittfest...wie habt ihr das gelöst? Muss dort wieder solch eine Art Fließ rein? Den Tip von Willfried, die A-Säulen auszustopfen werden wir auf jeden Fall auch befolgen. Da pfiff es bisher regelrecht durch. 

liebe Grüße aus Potsdam ​​​​​​
​​​​​​​
Anna und Andi  
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Letzte Änderung: 12 Okt 2023 20:00 von Andi.
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12 Okt 2023 20:31 #59 von Lollo_C
Hallo Anna und Andy,
es bleibt Euer Geheimniss, warum Ihr wieder die kleinen 28er Dachhauben eingebaut habt. Aber so wie ich das auf den Bildern sehe, müssen sie um 90° gedreht werden (die Hebel quer zur Fahrtrichtung), damit man sie z.B. hinten anheben kann.
​​​​​​​Gruß aus Schweden.

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


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12 Okt 2023 20:51 #60 von Andi
Hallo Wilfried,

das Fenster über der Sitzgruppe ist tatsächlich einiges größer geworden.
Die beiden kleinen 28er waren eine Frage des Budgets und des irgendwie noch originalen Looks. Da MiniHeki style S, uns einfach nicht gefielen.
Wir haben sie so ausgerichtet eingebaut, weil es so in der Anleitung beschrieben war....anzuheben sind sie in alle 4 Richtungen.
Das Heckfenster ist so klein geblieben da dessen Haube genau zwischen die geplanten Solarplatten passt, welche exakt in den hinteren Dachträger passen. Eigentlich sollte es das Mini Heki werden, das war für diesen Plan leider zu groß.
Auch war unsere Überlegung ob viel größere Fenster nicht die gerade erst zurückgewonnene Stabilität des ganzen Konstruktes wieder schwächen.....

Wir wünschen dir eine tolle Zeit lieber Wilfried!

 
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