Ladeproblem Versorgerbatterie

06 Jan 2009 14:00 #1 von Digger
Ladeproblem Versorgerbatterie wurde erstellt von Digger
Hallo zusammen, hallo Wilfried ;-)

Premiere!(Natürlich wegen eines Problems!)

Also, habe gestern versucht, die 2. Batterie über den 220 Volt-Anschluß zu laden(Die Letze Ladung war vor ca 10 Tagen).
Zuerst spielte das Relais im Control-Board völlig verrückt. Es schaltete sich sehr schnell ein und aus. Da die Taktung mit der Zeit langsamer wurde, dachte ich mir, dass es sich wohl mit der Zeit (Ladung) wieder normalisieren würde.
Leider ist es nun so, dass das Relais Sekündlich Ein/Aus schaltet, dabei liegt die Bordspannung bei 13,5 / 12 Volt.
Nachdem ich das 220 Volt Kabel wieder abgenommen habe, fiel die Bordspannung auf ca 10 Volt!?
Die Batterie ist ca 4 Monate alt, und läßt sich sepparat normal laden.

Freue mich jetzt schon über die vielen Tipps und Lösungen ;-)))

Digger
06 Jan 2009 14:53 #2 von Lollo_C
Lollo_C antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Hallo Digger,
schön mal wieder was von Dir zu hören! Wenn es auch leider was unerfreuliches ist. Das Problem habe ich nämlich auch.
Bei mir geht die Spannung während das Ladegerät ca. 4 A liefert allerdings bis auf 13,9 V hoch. Schaltet das Ladegerät dann ab, fällt die Spannung ohne Verbraucher sehr schnell auf 12,5 V. Habe ich einen Verbraucher (= Lampe) eingeschaltet, fällt die Spannung auf 12 V und das von Dir beschriebene Verhalten tritt ein: Laden bis auf 13,9 V, abschalten, Spannung fällt auf 12 V, wieder einschalten usw. im Rhytmus von weniger als einer Minute.

Für mich ist es die Batterie! Da es eine ganz normale Starterbatterie ist, die ich vor 4 Jahren eingebaut habe, ist sie für mich auf und ich werde mir im Frühjahr (zu Beginn der Saison) eine neue Batterie holen. Und zwar wieder eine Starterbatterie. Sie ist zwar nicht optimal als Zusatzbatterie, aber die geringere Preis und die für mich akzeptable Lebensdauer von 4 Jahren geben da den Ausschlag.

Ich sehe das Problem eigentlich darin, dass die Starterbatterie keine Tiefentladung verträgt und unser Ladegerät aber keinen Tiefentladungsschutz hat. Ich habe mich selbst schon dabei erwischt, wie ich den Laptop im Wohnmobil an der Aufbaubatterie betrieb und erst als der Lappi ausging merkte, dass die Batteriespannung auf unter 10 Volt gesunken war. Solche Dinge merkt sich die Batterie.

Was mich bei Dir bzw. Deinen Schilderungen allerdings stört, ist die Aussage: Batterie erst 4 Monate alt und läßt sich separat normal laden. Kannst Du das mal etwas näher erläutern?

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


Wir möchten Dir gerne helfen, aber: Stimmen die Angaben in Deinem Profil?
06 Jan 2009 15:17 #3 von Digger
Digger antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Ich glaube nicht, dass es die Batterie ist!
Mein Verdacht ist, dass es am Wetter liegt.
Ich meine Kälte und Feuchtigkeit.
Die Batterie hängt jetzt am Ladegerät und hat mitlerweile über 12 V.
Außerdem habe ich eine andere Batterie an das Bordnetz gehängt, (ein sogenannter "Jump-Starter" mit doppelter Leistung "Eigenbau"),das Phänomen ist ähnlich, nur die Taktung ist etwas anders.
Weißt du, ob man die Differenz Ein/Aus verändern/längern kann (Poti)?
06 Jan 2009 15:30 #4 von Digger
Digger antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Werde morgen mal mit der Batterie zum Bosch-Dienst fahren.
06 Jan 2009 15:54 #5 von Lollo_C
Lollo_C antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Digger schrieb:

Werde morgen mal mit der Batterie zum Bosch-Dienst fahren.

Auf das Ergebnis bin ich mal gespannt. Ich weiß nicht, ob die Schaltpunkte des Ladeelektronik einstellbar sind. Aus den Schaltplänen geht es nicht hervor.

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


Wir möchten Dir gerne helfen, aber: Stimmen die Angaben in Deinem Profil?
07 Jan 2009 12:43 - 07 Jan 2009 12:45 #6 von Buddymobil
Buddymobil antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Hallo,

ich habe bei meinen Batterien das gleiche Problem. Ich habe mir im Frühjahr 2008 zwei neue Gel-Batterien gekauft. Da ich dachte, die eingebauten Verbraucher-Batterien waren defekt. Leider habe ich sie zum Händler gebracht, da ich keine 5 Euro als Pfand für die neuen Batterien bezahlen wollte.
Sowie ich das Ladegerät vom 230 Volt trenne, sieht man fast wie die Nadel zurück geht. Bei ca. 12 Volt bleibt sie dann mehrere Tage bis zu eine Woche.
Ich habe dann ein neues Ladegerät gekauft und von Boschdienst einbauen und anschließen lassen. Auch hier wieder das alte Problem.
Ich habe auch das Problem, wenn ich meine Batterien voll habe, vom Netz trenne und dann losfahre habe ich bei der Ankunft auch keine vollen Batterien mehr. Bei Anschluß an 230 V leuchtet die Kontroll-Lampe dann sogar ROT. Erst nach ca. einer halben Stunde geht sie dann auf ORANGE und nach ca. einer Stunde dann auf GRÜN.
Ich habe das Gefühl, das der Kühlschrank auf 12 V zuviel verbraucht.
07 Jan 2009 13:24 #7 von Lollo_C
Lollo_C antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Hallo Wolfgang,
die Nennspannung der Batterie beträgt 12 V. Die Batterie vor mit ca. 14 V geladen. Wird die Batterie dann vom Ladegerät getrennt, stehen die 12 V wieder an. Das ist normal. Das bleibt auch so lange, bis die Entladung soweit fortschreitet, dass die Spannung unter 12 V sinkt. Dann sollte das Ladegerät wieder nachladen. Passiert das nicht, sinkt die Batteriespannung weiter ab. Bei 10,5 V spricht man vo einer Tiefentladung. Moderne Wohnmobil-Ladegeräte trennen hier die Verbraucher.
Diese Charakteristik ist im Prinzip bei allen Batterien gleich. Es gibt bei den einzelnen Typen aber Unterschiede, ebenso wie es Unterschiede bei der Ladecharakteristik von modernen Ladegeräten gibt. Jetzt weiß ich leider nicht, was für ein Ladegrerät Du verbaut hast. Es sollte aber auf die Gelbatterien abgestimmt sein.
Der Kühlschrank hat damit erst einmal nichts zu tun, da er nur bei laufendem Motor mit 12 V- betrieben wird und somit allenfalls das Nachladen der Aufbau-Batteire durch die Lichtmaschine verhindert, da nicht mehr genügend "Saft" zur Verfügung steht. Bei stehendem Motor darf der Kühlschrank die Aufbau-Batterie nicht belasten, es sei denn, das Trennrelais im Control-Panel ist defekt.

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


Wir möchten Dir gerne helfen, aber: Stimmen die Angaben in Deinem Profil?
07 Jan 2009 16:15 #8 von Buddymobil
Buddymobil antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Moin Wilfried,

wenn ich die Spannung von 230 V für 24 Stunden abklemme, dann zeigt mir das Ladegerät die rote Lampe, genau so als wenn ich fahren würde. Robert Most meinte, das an der Lichtmaschine ein defekt vorliegt, Beziehungsweise irgend etwas abgenutzt ist. Ich komme im Moment nicht auf den Namen. Dies ist aber während der Fahrt gemeint. Robert meinte auch, das ein Kühlschrank auf 12 V sehr viel verbraucht. Mein Ladegerät hat 16 A.
07 Jan 2009 16:57 #9 von Lollo_C
Lollo_C antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Hallo Wolfgang,
wie ich schon schrieb: Hier werden zwei Dinge vermischt, die erst mal gar nichts miteinander zu tun haben.

Entweder wird die Aufbaubatterie vom Ladegerät über 230V geladen, oder von der Lichtmaschine des Motors.

Betrachten wir zunächst den zweiten Fall: Die Lichtmaschine lädt den Motor.

In diesem Fall wird die von der Lichtmaschine zur Verfügung gestellt Energie auf beide Batterien (Fahrzeug- und Aufbau-)verteilt. Die Lima kann max. 55A (beim Dieselmotor) zur Verfügung stellen. Davon werden zunächst die angeschlossenen Verbraucher (Beleuchtung, Scheibenwischer, Radio usw.) versorgt. Bleibt noch Strom über, wird er in die Batterien gespeist. Ist der Kühlschrank auf 12V geschaltet, gehört er auch zu den Verbrauchern und entsprechend weniger Strom steht für die Batterien zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt sind beide Batterien parallelgeschaltet, sodass zunächst die Batterie mit dem geringsten Innenwiderstand bevorzugt geladen wird. Hier kommt es auf Größe, Art und Alter der Batterie an. Im Normalfall ist die Fahrzeugbatterie durch den Anlassvorgang "vorbelastet, sodass sie bei gleichen Verhältnissen zunächst geladen wird.

Der Ladestrom der Lichtmaschine wird über den Spannungsregler, der in der Bürstenplatte sitzt, geregelt. Sind die Bürsten verschlissen, so arbeitet der Regler nicht mehr einwandfrei und die Lichtmaschine lädt nicht. Du merkst es dann, wenn die Ladekontrolllampe im Armaturenbrett während der Fahrt glimmt oder gar ständig leuchtet. Dann muss der Laderegler gewechselt werden (Ersatzteilkosten ca. 35 €).

Ich persönlich habe den Kühli während der Fahrt nie an, da ich meistens mit Licht fahre und ich sonst keinen Strom für die Batterieladung zur Verfügung hätte.

Kommen wir jetzt zum anderen Fall: Das Fahrzeug hängt am 230 V- Netz.

Beim Hobby 600 Ladegerät sind jetzt beide Batterien getrennt (Bei modernen Ladegeräten wird die Fahrzeugbatterie mitgeladen, wenn die Aufbaubatterie einen gewissen Spannungspegel erreicht hat). Der Kühlschrank funktioniert jetzt auch nicht mehr auf 12 V. Er ist vom fehlenden D+ der Lima abgeschaltet. Jetzt gilt im Prinzip das gleiche wie beim Fahren: Zunächst werden die Verbraucher versorgt, die restliche Energie geht in die Batterie. Wenn die Batterie voll ist, wird das Ladegerät abgeschaltet. Die Verbraucher werden nun aus der Batterie versorgt, bis ein Spannungswert von ca. 12V unterschritten wird, dann schaltet das Ladegerät wieder ein und der Zyklus beginnt von vorne.

Ist eine Batterie voll, so bleibt sie es aber nicht. Zunächst sind da "stille" Verbraucher wie z.B. Radio oder bei den neueren Fahrzeugen Wegfahrsperren, Zentralverriegelungen usw. Darüber hinaus entläd sich jede Batterie aber auch von alleine. Je älter sie ist und je kälter es ist, desto mehr (Deswegen haben gerade jetzt viele Fahrzeuge Startprobleme). War eine "normale" Batterie mal Tiefentladenm, so merkt sie sich dass und entläd sich noch schneller. Ich habe das Wort normal bewußt in Anführungszeichen gesetzt. Natürlich gibt es sehr viele Spezialbatterien. Sie unterscheiden sich dann in Ihrem Aufbau und Kennlinien. Das würde aber an dieser Stelle zu weit führen.

Ich hoffe, ich konnte Dir vermitteln, wie das Zusammmenspiel der Ladegeräte ist und wo die Besonderheiten bei der Ladung liegen.

Um Deine Konkrete Aussage mit der roten Lampe richtig deuten zu können, müsste man etwas über das Ladegerät und seine Verschaltung wissen. Wenn ich Dich im anderen Beitrag richtig verstanden habe, hast Du Dir ja bei einem Boschdienst ein anderes Ladegerät einbauen lassen. Ich hoffe nur, er hat die Trennrelaisfunktion richtig übernommen.

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


Wir möchten Dir gerne helfen, aber: Stimmen die Angaben in Deinem Profil?
Folgende Benutzer bedankten sich: andreas71
07 Jan 2009 17:35 #10 von Digger
Digger antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Nächster Versuch!!!!

Also, die Batterie ist(wieder mal) kaputt!!
Es ist die dritte in zwei Jahren.

So wie ich Herrn Bosch die Situation geschildert habe, geht er aber nicht davon aus, dass eine Tiefentladung die Ursache ist,sondern im Womo wohl irgendwo ein "Heimlicher Verbraucher" arbeitet.
Nachdem er das sagte, fiel mir wieder ein, dass mir bei jedem Batteriewechsel die Intervalle Laden/Entladen schon da sehr kurz vorkamen!

Die Geschichte mit der Lichtmaschine finde ich auch sehr interessant.
Als wir letztes Frühjahr von Frankreich zurück gefahren sind(bei Schneetreiben, und hier wieder meine Feucht/Kälte Theorie)leuchtete während der ganzen Rückfahrt die Kontrolllampe der Lichtmaschine, aber nur ganz leicht. Man mußte wirklich genau hinschauen.
Nachdem wir ohne Licht und Blinker usw. zu hause angekommen sind, stellte ich am nächsten Tag fest, dass beide! neuen Batterien kaputt waren.
Zur Lichtmaschine sei noch gesagt, dass sie neu ist, und 90 Ampere hat!
Im Sommer gab es keine Probleme(bis auf die kurzen Intervalle).
Vor einigen Wochen dann, leuchtete das Lämpchen wieder auf. Das Ende ist ja nun bekannt.
Ich denke mal, mir wird nichts anderes übrig bleiben, als die Elektrik auseinander zu nehmen.:-(
Aber erst bei +20°!!!
Puh, soviel habe ich noch nie geschrieben!

Digger
07 Jan 2009 17:39 #11 von Buddymobil
Buddymobil antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Hallo Wilfried,

als ich letztes Jahr im Herbst von der Mosel wiederkam, war es ein richtiges Scheißwetter. Die ganze Fahrt über Regen. Also nur mit Licht, Scheibenwischer, Kühlschrank und hinten für den Hund dann noch Licht an. Wenn ich im Stau Bremsen mußte, Leuchtete die Starterlampe leicht auf. Wenn ich dann noch Blinken mußte, Hatte ich vorne eine rote Lichtorgel. Robert Most meinte, das dies normal wäre bei den ganzen Verbrauchern. Wenn ich den Kühlschrank aber während der Fahrt ausschalte, ist die Kontroll-Leuchte aus. Also muß der Kühlschrank sehr viel verbrauchen oder es ist ein kurzer drauf.
Das LAdegerät habe ich von Bosch einbauen lassen, da es auch für Solar ausgelegt ist.
Die Spannung sinkt bei abgeklemmten Strom auf 11,5V.
Ich habe das Mobil nun im Winterschlaf permanent am Strom angeschlossen. Ist das Schädlich für die Batterien? Ich wollte mir nämlich nicht schon wieder neue gönnen, da es ganz schön ins Geld geht.
07 Jan 2009 17:44 #12 von Digger
Digger antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Habe vergessen zu schreiben, dass Herr Bosch mir eine neue Batterie mitgegeben hat, da die Garantie bis HEUTE gut war!!;-))
07 Jan 2009 18:17 #13 von Buddymobil
Buddymobil antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Hallo Wolfgang,

da hast du ja Glück gehabt.
07 Jan 2009 18:59 #14 von Lollo_C
Lollo_C antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Digger schrieb:

Zur Lichtmaschine sei noch gesagt, dass sie neu ist, und 90 Ampere hat!

Hallo Digger, Hallo Wolfgang,
typisches Winterthema! Frage an Digger: War die Lima zu dem Zeitpunkt auch schon neu, oder wurde sie erst danach gewechselt?

Vielleicht noch ein Satz zur Ladekontrolle: Normalerweise liegt ein "Bein" einer Glühlampe an Plus und das andere an Minus. Dann leuchtet die Lampe, da die Spannungsdifferenz der Nennspannung entspricht. Lege ich jetzt das Plusbein nicht an 12V, sondern nur an 6V, dann leuchtet die Lampe nur schwach - sie glimmt. Bei 24 V leuchtet sie auch, aber nur 1x - kleiner Scherz!

Jetzt zur Ladekontrolle. Das eine Bein der Anzeige ist über das Zündschloss mit dem Plus der Batterie verbunden. Das andere Bein geht zur Lichtmaschiene an die Klemme D+ ; bei stehender Lichtmaschiene liefert diese Klemme 0 V. Das heißt die Spannungsdifferenz zwischen beiden Beinen beträgt 12 V und unsere Anzeige leuchtet.

Treibt der Motor nun die Lichtmaschiene an, dann erzeugt sie eine Spannung von (ich sag jetzt mal) 12 V. Das andere Bein liegt weiterhin an der Batterie und hat ebenfalls 12 V. Somit ist die Spannungsdifferenz 0 V und die Lampe ist aus. Ich habe jetzt der einfachheit halber 12 V gesagt. Tatsächlich liefert die Lima 14 V, aber in gleichem Maße steigt dann ja auch die Spannung der Batterie.

Wenn die Ladekontrolle nun während der Fahrt glimmt, heißt das, dass es zwischen Batterie und Lima eine Spannungsdifferenz gibt. Das kann zwei Ursachen haben: Die Lichtmaschiene lädt nicht richtig; Bürsten verschlissen oder Keilriemen defekt (dann leuchtet sie aber voll). Die andere Möglichkeit ist eine defekte Batterie! Theoretisch gibt es noch eine dritte Möglichkeit: Im Kabelweg von der Lichtmaschiene zur Glühlampe ist ein Übergangswiderstand. Dann darf die Lampe aber bei stehendem Motor und eingeschalteter Zündung auch nicht voll leuchten. Dies ist bei einigen Womo-Herstellern ein beliebter Fehler, wenn die D+ Leitung mit einem sogenannten Stromdieb angezapft wird.
Die Womos brauchen nämlich den D+ Anschluss ebenfalls für das Trennrelais und den Kühlschrank. Das funktioniert nämlich genauso wie unsere Kontrollleuchte. Lima steht - Batterien getrennt und Kühli aus; Lima läuft - Aufbaubatterie parallelgeschaltet und Kühli läuft auf 12V.

Ich kann nur jedem raten, sich für seine Fahrzeugbatterie ein Voltmeter einzubauen und die Spannungsanzeige im Auge zu halten.

Zu Wolfgang's Frage: Die Batterie den ganzen Winter über an Ladung zu lassen ist bei einem Wohnmobil- Ladegerät kein Problem, da es ja entsprechend der Spannung ein- und ausschaltet. Besser wäre allerdings ein Impulsladegerät (z.B. CTEK), da die Batterie auf der Kennlinie nicht bis auf 12 V runtergefahren wird, sondern vorher schon ein kurzes Impulsladen einsetzt. Die Batterie bleibt dann immer im Spannungsbereich über 13 V.

Zu der Vermutung von Herrn Bosch zu den heimlichen Verbrauchern: Grundsätzlich sollte der Hauptschalter für die Zusatzbatterie im Hobby 600 bei Nichtbenutzung des Fahrzeugs ausgeschaltet sein, da schon die Leuchtdioden und Relais sonst die Batterie langsam leerziehen.
@ Wolfgang: Wenn das Womo am 230V- Netz hängt, muss der Hauptschalter eingeschaltet sein, da das Ladegerät sonst nicht arbeitet (immer auf den Originalzustand bezogen!).

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Wilfried


Wir möchten Dir gerne helfen, aber: Stimmen die Angaben in Deinem Profil?
07 Jan 2009 19:26 #15 von Digger
Digger antwortete auf Ladeproblem Versorgerbatterie
Hallo Wilfried,
die Lichtmaschine hatte ich vorher eingebaut.
Bin dann danach mit der ausgebauten Lichtmaschine zum Boschdienst gefahren.
Alles ok.

Das Leuchten der Lampe war unterschiedlich.

Wir hatten vor dem Hobby einen DB 207, ich glaube, es mal erwähnt zu haben.
Na jedenfalls habe ich bei dem Teil aus Unwissenheit die Batterien im Winter selten geladen, noch abgeklemmt.
Das hat ca 4 Jahre (solange hatten wir den 207) wunderbar funktioniert.

Jetzt aber mit Gruß
Digger
Ladezeit der Seite: 0.248 Sekunden

Die Galerie der Fahrzeuge

Aus dem Fotokatalog

Bilder aus dem Innenraum

Anmelden

TOP